Die Arbeitslosigkeit war in Deutschland seit den 1990er Jahren ein Dauerproblem. Doch seit den Reformen unter Gerhard Schröder und der zeitweise boomenden Wirtschaft in den 2000ern sank die Arbeitslosenquote von 11,7 Prozent (2005) bis 5 Prozent (2019). Das hängt auch mit der geburtenstarken Jahrgängen zusammen, die ins Renten- und Pensionsalter gekommen sind, und der Tatsache, dass die jüngeren Jahrgänge diese Lücken schwer füllen können.
Doch nun steigt die Arbeitslosenquot wieder an [siehe Bericht »n-tv«]. Sie ist auf 6 Prozent geklettert. Der Anstieg in der Sommerpause nimmt von Jahr zu Jahr größere Ausmaße an. In absoluten Zahlen gibt es derzeit rund 2,8 Millionen Arbeitslose. Diese Zahl ist nicht identisch mit der Zahl der arbeitsfähigen Bürgergeldempfänger: Sie liegt bei rund 4 Millionen.
Als Ursache der Anstiegs der Arbeitslosenquote wird die schwache Konjunktur angegeben.


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