Die Devisenmärkte sind die nervöse Schwester der Aktienmärkte. Denn kaum etwas ist so schwer zu durchschauen wie das Auf und Ab der Währungen.
Die Federal Reserve Bank (FED) der USA hat nun entschieden: Die Leitzinsen werden erhöht. Und schon fällt der Euro auf den tiefsten Stand seit 2003 (siehe Berichte: Handelsblatt, FAZ, T-Online). Am Donnerstag lag der Wert des Euro bei unter 1,04 US-Dollar. Auch der japanische Yen und die schwedisch Krone haben an Wert eingebüßt.
Es handelt sich um die zweite Leitzinserhöhung seit der letzten großen Wirtschaftskrise. Doch es wird nicht die letzte sein, denn für die nächsten Jahre werden weitere Zinserhöhungen erwartet. In den letzten Monaten war schon oft über eine Leitzinserhöhung spekuliert worden. Doch angesichts der anstehenden US-Wahl hatte sich die FED zurückgehalten. Nun ist die Wahl gelaufen und die Tür offen für eine neue Zinspolitik.
Was hat das für Auswirkungen auf die Verbraucher in Europa? Die Preise für viele Produkte könnten leicht ansteigen. Und Urlaub in den USA wird teurer. Deutsche Unternehmen könnten allerdings leichter ihre Produkte kostengünstig in die USA exportieren.


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