»Die dümmste Energiepolitik der Welt« der Ampel-Koalition hat ihre Folgen. Die hohen Energiepreise und die mangelnde Energiesicherheit machen Deutschland unattraktiv für Investitionen im Industriesektor. Hinzu kommt die traurige Erkenntnis, dass in Deutschland die Politik nicht gegensteuert. Der grüne Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck verschlimmert die Lage mit seinem verantwortungslosen Gerede, als er beispielsweise bei einem Wirtschaftsforum davon sprach, dass man bei Gasmangel in Europa die Industrie in Deutschland notfalls drosseln oder ganz abschalten müsse. Solche Aussagen sind wie Gift für den Kapitalmarkt.
Nun berichtet »n-tv«, dass Investoren »im Rekordtempo aus Deutschland« flüchten. Demnach würden einer neuen Studie zufolgen die Investoren zunehmend Deutschland als Investitions-Standort meiden. Das »Handelsblatt« berichtet unter Berufung auf eine Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass im Jahr 2022 rund 132 Milliarden US-Dollar mehr Direktinvestitionen abgeflossen sind als in Deutschland investiert wurden. Das ist der schlechteste Wert unter den 46 verglichenen Industrienationen und Schwellenländer. Außerdem wird berichtet, dass einer Umfrage unter Managern zufolge fast jedes dritte Unternehmen Personal in Deutschland und Europa abbauen und nach Asien und Nordamerika verlagern will.
Neben den hohen Energiepreisen schlage auch der Fachkräftemangel zubuche, heißt es. Und dass, obwohl Deutschlands Einwohnerzahl so hoch ist wie nie zuvor: Deutschland hat mehr als 84 Millionen Einwohner, bald 85 Millionen. Doch die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist demographisch zu alt. Und der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich von staatlichen Leistungen anhängig. Es sind unterm Strich wenige wirkliche Fachkräfte ins Land gekommen.
Weitere Gründe sind die marode Infrastruktur, die hohen Steuern und die komplexe Bürokratie. In Deutschland wird zu wenig in die Zukunft investiert.


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