Keine Reserven, kein Erspartes, kein Luxus, kein Extra-Konsum

60% der Haushalte brauchen ihr komplettes Einkommen für laufende Ausgaben

Nach einer jüngst veröffentlichen Studie der Sparkassen verbrauchen rund 60% der deutschen Haushalte ihr Geld für laufende Kosten und Alltagsausgaben. Es bleibt nichts zum schönen Leben, erst rechts nichts zum Sparen.

Für viele Branchen ist es eine schlechte Nachricht: Immer weniger Bürger und Familien haben Geld für Restaurantbesuche, Theater, Urlaub, Reisen, Freizeitgestaltung, Hobbys und andere Dinge. Das bedeutet: Die Gastronomie, die Tourismus-Branche und der Einzelhandel werden in den kommenden Monaten und Jahren mit geringeren Einnahmen rechnen müssen. Nach den Corona-Lockdowns ist das der zweite Dämpfer für viele Branchen.

Laut einer Studie der Sparkassen [siehe Berichte »Nordbayern« und »Welt-Online«] müssen rund 60 Prozent aller Haushalte ihr komplettes monatliches Einkommen und zum Teil auch ihre Ersparnisse für laufende Kosten (Miete, Heizkosten, Strom, Versicherungen usw.) und Alltagskosten (Lebensmittel, etc.) ausgeben. Es bleibt nichts zum Sparen, nichts für den Konsum und es gibt keine Reserven.

Der Anteil der Menschen, die von der Hand in den Mund leben, wächst also. Die Inflation und Energiekrise werden diesen Prozess massiv beschleunigen.

Sven von Storch

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