Handelskrieg, Zölle, Produktionskosten, Kontrollen, Technologietransfer

40 Prozent der in China anwesenden US-Firmen überlegen, ihren Standort zu verlegen

Der Handelskrieg, die Zölle, die Restriktionen und Kontrollen: All das veranlasst immer mehr US-Unternehmen, darüber nachzudenken, die Produktion aus China in andere Länder zu verlegen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der US-Handelskammer.

Eine neue Studie der amerikanischen Handelskammer ergab: Mehr als 74 % der US-amerikanischen Unternehmen in China sehen sich durch Strafzölle benachteiligt. Die Vorteile, in China zu produzieren, werden immer geringer.

Neben den Zöllen und Kosten gibt es noch andere Probleme: In China haben die Kontrollen zu genommen. Die Produktionsabläufe und Abfertigungen werden behindert.

Inzwischen denken mehr als 40 Prozent der in China anwesenden US-Betriebe über eine Verlegung der Produktion in andere Länder nach [siehe Bericht »France24«].

Auch immer mehr deutsche Unternehmen kommen zurück. Mittlerweile hat sich zeichnet sich auch ein Trend ab: Wenn man die Produktion technologisch voll automatisiert kann man in Deutschland fast so günstig produzieren wie in China und spart sich die Transportkosten.

Außerdem beklagen viele westliche Firmen nach wie vor den erzwungenen Technologietransfer, wenn sie in China investieren oder produzieren oder auf dem chinesischen Markt verkaufen wollen [siehe Bericht »Handelsblatt«].

Sven von Storch

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