Gender-Sprache findet im Alltag kaum Anklang

WDR-Studie_ 62 Prozent der Deutschen finden Gendern nicht wichtig

Für zwei Drittel der Befragten einer Umfrage spielt das Gendern in der Alltagssprache nur eine geringe oder gar keine Rolle. Die strengen Vertreter der Gender-Sprache sind in der deutlichen Minderheit

Wie eine repräsentative Umfrage des WDR ergab, spielt für rund zwei Drittel der Bürger die Gendersprache keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Dabei wächst zunehmend die Kritik an der Gender-Sprache.

Demnach meinen 16 Prozent, dass Gendern »sehr wichtig« sei. Für 20 Prozent ist das Gendern »etwas wichtig«, für 21 Prozent »weniger wichtig« und für 41 Prozent »gar nicht wichtig«.

Interessant an der Umfrage ist, dass das Gendern im Laufe der letzten beiden Jahre an Zustimmung verloren hat. Auch das Gendern im Rundfunk und in den Medien findet immer weniger Zustimmung.

Was für viele Menschen allerdings okay ist, ist die Doppelnennung, wie zum Beispiel »liebe Leserinnen und Leser« im Sinne von »sehr geehrte Damen und Herren«.

Die Sprechpause bei »Lehrer*innen« bzw. »Lehrer:innen« kommt dagegen bei den meisten Bürgern überhaupt nicht gut an.

Sven von Storch

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