Züge, Busse, Flugzeuge: Nichts geht mehr

Streik_ Wer kein Auto hat, guckt in die Röhre

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist größtenteils zum Erliegen gekommen, in vielen Städten auch der öffentliche Nahverkehr. Auf zahlreichen Flughäfen fallen Flüge aus. Glücklich ist, wer jetzt ein Auto hat.

Wir Deutsche sollen weniger Auto fahren. Angesichts der überfüllten und oft verspäteten Züge klingt das wie ein Witz. Und wer beim Feierabendverkehr in der Großstadt auf Busse, U-Bahnen, S-Bahnen und Trams angewiesen ist, weiß, wie es ist, zwischen Menschen zerquetscht zu werden. Auch die Prozedur am Flughafen macht Inlandsflüge unattraktiv.

Und nun dies: Der Streik an diesem Montag hat den Fernverkehr der Deutschen Bahn zusammenbrechen lassen. Selbst Notfallpläne sind nach Auskunft der DB nicht möglich. Auch der öffentliche Nahverkehr in vielen Städten lässt die Menschen im Stich. An den Flughäfen fallen die meisten Flüge aus.

Millionen Menschen kommen verspätet zur Arbeit. Oder gar nicht. In einigen Bundesländern haben schon die Osterferien angefangen. Bei vielen sind die Reisen erst einmal ins Wasser gefallen.

Die Lehre aus der Geschichte: Glücklich ist, wer ein Auto hat. Das eigene Auto gibt dem Bürger Freiheit. Die Amerikaner und Deutschen haben das immer zu schätzen gewusst. Und auch der Klimawahn wird diese Erfahrungen von Freiheit nicht negieren können.

Sven von Storch

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