Klima-Kleber konnten Sportveranstaltung auch mit Farbattacke nicht aufhalten

Klima-Kleber mit Farb-Attacken gescheitert_ Berlin-Marathon mit Rekordteilnahme gestartet

Die »Letzte Generation« hatte angekündigt, den Berlin-Marathon zu unterbrechen, und führte in der Woche vor dem Rennen bereits verschiedene Protestaktionen in Berlin durch, darunter das Besprühen des Brandenburger Tors mit orangefarbener Farbe.

Am Sonntagmorgen versuchten Klimaaktivisten in Berlin, den Start des Berlin-Marathons zu unterbrechen, indem sie eine Protestaktion auf der Straße des 17. Juni durchführten. Die Aktivisten, die zur Gruppe »Letzte Generation« gehören, verschütteten orange Farbe auf der Strecke und hatten Banner dabei, auf denen ihre Forderungen nach einem schnelleren Ausstieg Deutschlands aus fossilen Brennstoffen zu lesen waren. Die Polizei griff jedoch rechtzeitig ein, bevor die Aktivisten ihre Banner anbringen konnten. Die Personalien der Aktivisten wurden aufgenommen, und sie wurden vorübergehend in ihrer Freiheit beschränkt. Es wird nun geprüft, ob sie in Gewahrsam genommen werden.

Die »Letzte Generation« hatte angekündigt, den Berlin-Marathon zu unterbrechen, und führte in der Woche vor dem Rennen bereits verschiedene Protestaktionen in Berlin durch, darunter das Besprühen des Brandenburger Tors mit orangefarbener Farbe. Die Gruppe setzt sich für ein ambitionierteres Ziel zur Reduzierung von Kohle, Öl und Erdgas in Deutschland bis 2030 ein, während die Bundesregierung das Jahr 2045 für eine klimaneutrale Wirtschaft anstrebt.

Trotz dieser Störversuche konnte der Berlin-Marathon pünktlich gestartet werden. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner gab das Startsignal auf der Straße des 17. Juni im Tiergarten. Insgesamt hatten sich beeindruckende knapp 48.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 150 Ländern für das Rennen angemeldet, was einen neuen Rekord darstellte. Vor dem Rennen hatte Wegner die »Klimaaktivisten« aufgerufen, auf Protestaktionen zu verzichten.

Um die Sicherheit des Rennens zu gewährleisten, waren rund 650 Polizisten im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf des Berlin-Marathons sicherzustellen. Trotz des frühen Vorfalls verlief das Rennen ohne weitere Zwischenfälle und wurde zu einem beeindruckenden sportlichen Ereignis.

Sven von Storch

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