Die Versorgung der künftigen E-Mobilität mit ausreichend Strom ist nicht nur ein Problem der Energiegewinnung und Kraftwerke. Der Strom muss auch entsprechend verteilt und zugänglich gemacht werden. Doch das wird wohl nicht so einfach sein.
Nach Presseberichten planen Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Tschechien schon ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen zu beschränken. Damit soll vermieden werden, dass es an Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt. Dies teilten Stromverbände aus Österreich und der Schweiz auf dem »Elektromobilitätskongress« der Fachzeitschrift ATZ in Mannheim mit [siehe Bericht »Focus«]. Nach Angaben der Verbände gibt es in Deutschland, Österreich, Tschechien und in der Schweiz zurzeit 1646 Verteilnetzbetreiber, die aktuell rund 109 Millionen Menschen mit Strom beliefern.
So, wie es aussieht, scheint man in Deutschland und seinen Nachbarländern mit der Bereitstellung der passenden Infrastruktur für ein umfassenden Wechsel zu E-Mobilität überfordert zu sein.


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