Die Luft in Deutschland ist im Vergleich zu vielen anderen Industriestaaten noch recht gut. Daher steht die Luftverschmutzung nicht an erster Stelle des Sorgenkatalogs. Das Klima-Thema hat dagegen durch die aktuelle Medien-Hysterie an Bedeutung zugenommen.
Doch die meisten Deutschen (49 Prozent) und die meisten Briten (rund 55 Prozent) sorgen sich wegen der Verschmutzung der Meere durch die riesigen Mengen an Abfall und Plastik [siehe Bericht »n-tv«, basierend auf Umfragen von YouGov und Orange Ocean]. Besonders die Gefahr des Micro-Plastik, das sich in fast allen Gewässern ausbreitet und über die Nahrungskette auf unseren Esstisch gelangt, macht regelrecht Angst.
In China liegen die Sorgen woanders. Obwohl China einer der Hauptverursacher der Plastik-Katastrophe im Ozean ist (im Pazifik gibt es Plastikstrudel, die so groß sind wie Frankreich), gibt es für die Chinesen andere Umweltsorgen, die für sie sehr viel naheliegender sind: Luftverschmutzung! Die Luft in den riesigen Metropolen ist besonders im Winter (wenn die ganzen Kohleheizungen laufen und der Autoverkehr besonders stark ist) besonders Smog-gefährdet. Peking musste mehrfach den Notstand ausrufen.
In Australien und in den USA sind die Klimaveränderungen die größten Angstmacher. Doch auch der Plastikmüll im Meer verunsichert die Menschen dort sehr.
In vielen Staaten der Dritten Welt, wie zum Beispiel in Ägypten, ist die Sorge ums saubere Trinkwasser besonders groß.


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