Mit mindestens 427 Toten (Stand: Dienstag, 4. Februar) hat die Gesamtzahl der Verstorbenen bereits jene der SARS-Epidemie von 2002/03 überholt, obwohl das neue Coronavirus (2019-nCoV) erst seit wenigen Wochen grassiert [siehe Bericht »Tagesschau«]. Die Letalität bzw. prozentuale Todesrate ist allerdings geringer als bei SARS. Das kann sich jedoch noch ändern, da viele Infizierte noch keine Symptome haben und viele andere ihren Krankheits-Ausbruch noch nicht überstanden haben.
Deutlich ist wohl, dass die Ansteckungsgefahr größer ist als bei SARS oder MERS. Clemens Wendtner, der behandelnde Chefarzt der acht hierzulande bestätigten Corona-Patienten, sagte hierzu: »Dieses 2019-nCoV ist offenbar anders als Sars und Mers, offensichtlich hoch kontagiös, also ansteckend« [siehe hierzu Bericht »Focus-Online«].
Es stellt fest: »Soweit wir derzeit wissen, hatten Patienten, die sich bei der chinesischen Indexpatientin in Bayern angesteckt haben, zum Teil eher flüchtige Kontakte mit Infizierten, zum Beispiel einen Handschlag oder einen kürzeren gemeinsamen Aufenthalt in einem Büro« [»Focus-Online«].
Die Krankheit kann in vielen Fällen recht mild verlaufen. Sie kann aber auch tödlich sein. Sehr wahrscheinlich jedoch ist sie schon ansteckend, bevor Symptome sichtbar sind. Das bedeutet: Das Virus kann übertragen werden, ohne dass die Überträger wissen, dass sie infiziert sind.
Aktuelle Informationen zur Ansteckungsgefahr, etc. gibt die Webseite der »Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Über die weitere Verbreitung der Virusinfektion nach offiziellen Zahlen wird live auf einer speziellen Webseite der Johns-Hopkins-University berichtet.


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