Nach China sind jetzt vor allem Südkorea, Japan und Italien betroffen. In Italien ist die Zahl der bereits festgestellten Infektionen auf mindestens 322 angestiegen. Mindestens sieben Betroffene sind schon tot. Während in Deutschland die Quelle des Virus und die betroffenen Personen schnell ausgemacht waren, ist die Lage in Italien ungeklärt. Niemand weiß, über welche Personen und Wege das Virus in Italien angekommen ist.
Betroffen sind vor allem die Regionen Lombardei, Venetien, Piemont, Ligurien, Emilia Romagna, Friaul-Julisch-Venetien und Südtirol. Die Deutsche Post hat vorübergehend die Zustellung von Paketen in mehreren betroffenen Regionen Italiens ausgesetzt.
Doch die Verbreitung beschränkt sich nicht nur auf Norditalien. Mittlerweile wurde sogar ein Coronavirusfall in Sizilien gemeldet.
Auf der Ferieninsel Teneriffa wurde ein Hotel mit über tausend Gästen unter Quarantäne gestellt, weil ein Gast aus Italien positiv getestet wurde. So wie es aussieht, scheint Italien zum Wuhan Europas zu werden.
Weltweit sind mehr als 80.000 Fälle gemeldet. Die Dunkelziffer wird sehr viel höher eingeschätzt. Es besteht die Gefahr, dass viele Menschen, bei denen die Symptome glimpflich ausfallen, von einer Grippe oder Erkältung ausgehen und deshalb nicht zum Arzt gehen. Doch auch wenn die Symptome von COVID-19 noch nicht aufgetreten sind, kann die betroffene Person schon höchst ansteckend sein. Es reicht bereits das Berühren von Türklinken, um für die Verbreitung des Virus zu sorgen.
Über die weitere Verbreitung der Virusinfektion nach offiziellen Zahlen wird live auf einer speziellen Webseite der Johns-Hopkins-University berichtet.


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