Die einen sprechen vom »Corona-Schrecken von Shanghai«. Für andere ist des der große »Testlauf für den Great Reset«. Klar ist, dass der Corona-Maßnahmen-Terror von Shanghai selbst die Maßnahmen von Wuhan übertrifft. Die wichtigste Wirtschaftsmetropole und der bedeutendste Handelsknotenpunkt Chinas ist lahmgelegt. Der völlige Corona-Lockdown über Shanghai schwächt Chinas Wirtschaft um fast ein Drittel.
Seit zwei Wochen nun werden angeblich steigende Corona-Fall-Zahlen als Grund angegeben, die Metropol-Region von Shanghai mit 26 Millionen Einwohnern einzusperren und die Wirtschaft dort lahmzulegen. und das, obwohl der wirtschaftliche und finanzielle Schaden für die Volksrepublik China enorm ist. Doch die Propaganda aus Peking verlangt eine sogenannte Zero-Covid-Strategie. Es darf schlicht kein Corona (SARS-CoV-2) vorhanden sein — ein Ding der Unmöglichkeit. Selbst wenn die Maßnahmen wirken sollten, so könnte ein Jahr später das Desaster von neuem ausbrechen. Es muss ja nur ein einziger Hafenarbeiter sich irgendwo infizieren, und schon geht es wieder von vorne los.
Um die Maßnahmen umzusetzen, werden bewaffnete Spezialeinheiten aus Polizei und Militär in die Stadt verlegt, die wie im Science-Fiction-Film mit Maske und Schutzanzug herumlaufen, als seien sie auf einem anderen Planeten. Hubschrauber und Drohnen patroullieren die Stadt. Die elektronische und digitale Überwachung ist total. Viele Menschen sind in ihren Wohnungen eingeschlossen und rufen sich über Fenster und Balkone gegenseitig Mut zu. Die Angst vor Hunger wächst. Der öffentliche Verkehr ist praktisch lahmgelegt. Infizierte werden in zentrale Einrichtungen eingesperrt. Die größte Stadt Chinas ist zu einer Geisterstadt geworden.
Shanghai entwickelt sich zu einer Art Testlabor, in dem sich zeigt, wie man mit Corona-Maßnahmen gehen kann und wie viel die Menschen zu ertragen bereit sind.


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