Die Terroranschläge am 11. September 2001 erschütterten die Welt und kippten die Außenpolitik vieler Staaten in eine neue Richtung. An diesem Tag gab es vier Flugzeugentführungen mit nachfolgenden Selbstmordattentaten auf symbolkräftige zivile und militärische Gebäude in den USA.
Der Zusammenbruch des »World Trade Centers« mit rund 3.000 Toten hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis der Weltöffentlichkeit eingebrannt. Die Bilder wurden teilweise sogar live im Fernsehen übertragen.
Zunächst wurde der American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm der Zwillingstürme des »World Trade Centers« gelenkt. Eine Viertelstunde später folgte der Einschlag von United-Airlines-Flug 175 in den Südturm der »Twin Towers«. Beide Türme kollabierten im Laufe der folgenden anderthalb Stunden komplett. Die Bilder gingen um die Welt.
Der zuletzt gekaperte United-Airlines-Flug 93 wurde nach Kämpfen mit Passagieren vom Piloten der Entführer bei Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania vorzeitig zum Absturz gebracht und hatte das anvisierte Ziel, womöglich das Weiße Haus, nicht erreicht.
Die Folgen des Terroranschlags: Weltweiter »Krieg gegen den Terrorismus«, Einmarsch der US-Truppen und ihrer NATO-Verbündeten in Afghanistan, später in den Irak. Der Terroranschlag wurde von Regierungen weltweit zum Anlass genommen gegen echte, gegen potentielle und gegen mutmaßliche Terroristen-Gruppen vorzugehen.
Die Taliban in Afghanistan sehen ihren aktuellen Sieg über Kabul und den Abzug der westlichen Truppen besonders jetzt im Jahr 2021 als symbolträchtig, weil sich jetzt die Anschläge von 9/11 und der Beginn des Afghanistankrieges zum 20. Mal jähren.


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