Abwanderung von Jobs sei verantwortlich für die Krise im Lande

Zuckerbrot und Peitsche für Unternehmen_ Trump will Arbeitsplätze in Amerika erhalten

Donald Trump hat immer wieder betont: Die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland habe den USA geschadet. Jetzt warnt er Unternehmen vor Konsequenzen, wenn sie Jobs ins Ausland verlagern.

Freie Welt

Der gewählte Präsident Donald Trump hat den US-Wählern versprochen, das Land wieder auf Kurs zu bringen. "Make America Great Again!", heißt seine Devise. Hauptübel für die sozialen Missstände und die wachsende Armut im Lande sei die massenhafte Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Trump hat auch die großen Handels- und Wirtschaftsabkommen als Faktor ausgemacht, die den Prozess der Job-Abwanderungen beschleunigt hätten. Daher hatte er sich gegen TPP ausgesprochen.

Wie unter anderem die FAZ und das Handelsblatt berichteten, hat Trump nun die Unternehmen gewarnt und ihnen gleichzeitig ein Angebot unterbreitet. Unternehmen, die Jobs ins Ausland verlagern wollten, würden steuerlich oder durch Zölle bestraft, solche die Jobs im Inland erhalten, steuerlich begünstigt werden.

Kritiker werfen Trump Protektionismus vor. Doch die Bevölkerung wünscht sich genau solche Maßnahmen. Denn ein Jobverlust in Amerika ist wegen des mangelnden sozialen Netzes mit großen existentiellen Schwierigkeiten verbunden. Viele Amerikaner haben genau deshalb Donald Trump gewählt. Sie wollen gut bezahlte Jobs.

Sven von Storch

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