Maulkorb für Angestellte und Journalisten

Zensur bei der BBC_ Keine freie Meinungsäußerung über LGBTQ-Themen

Die Debatten rund um die Gender- und LGBTQ-Themen scheinen aus dem Ruder zu laufen. Die Meinungen dazu sind äußerst kontrovers. Die BBC will nun, dass ihre Mitarbeiter und Journalisten ihre persönlichen Ansichten nicht mehr öffentlich auf Twitter, Facebook oder anderen Plattformen darüber diskutieren.

Die BBC scheint eine Agenda zu haben. Und LGBTQ ist ganz oben auf dieser Agenda. Nicht alle Reporter, Journalisten und Mitarbeiter der BBC teilen diese Agenda und lassen eine breitere Debatte zu. Das missfällt denen, die die Richtung des Senders vorgeben.

So gibt es BBC-interne Kritik, weil in der Zuschauerdiskussion von »Question Time« die Frage zugelassen wurde: »Ist es moralisch in Ordnung, wenn man bereits 5-jährige in der Schule mit LGBTQ-Fragen konfrontiert?« [siehe Bericht »The Guardian«].

Es gibt durchaus auch in der BBC gegenteilige und kontroverse Meinungen. Doch die BBC will nicht mehr, dass BBC-Mitarbeiter, Journalisten und Reporter ihre persönlichen Meinungen öffentlich via Twitter oder Facebook diskutieren. Die LGBTQ-Debatte würde sonst entgleiten. Der BBC wird immer öfter vorgeworfen, in solchen gesellschaftlichen Debatten die angebliche Neutralität des Sender verlieren.

Sven von Storch

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