Sicher fühlt man sich schon lange nicht mehr in Deutschland. Sonst würden nicht so viele öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden. Und sonst würden nicht überall diese Poller herumstehen, um Fahrzeuge fernzuhalten.
Die Kriminalstatisktik, die am Mittwochmorgen von der noch amtierenden Innenministerin Nancy Faeser zusammen mit dem Chef des Bundeskriminalamtes und dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz vorgestellt wurde, zeigt wieder einen Anstieg der Gewalttaten in Deutschland [siehe Bericht »NIUS«].
Im Jahr 2024 ist die Zahl der Gewaltdelikte um 1,5 Prozent angestiegen. Auffällig sei die Zunahme der Täter im Kindes- und Jugendalter. Und die Zahl der Sexualstraftaten soll sogar um weitere 9,3 Prozent angestiegen sein, seit 2019 wäre dies ein Anstieg um 32,6 Prozent.
Mit der Migration will Faeser diese Entwicklung nicht in Zusammenhang stellen. Doch könnte die scharfe Debatte über die Migration zum Anstieg der Gewalt beigetragen haben, meint Faeser. Gleichzeitig schob sie ein, dass die Kriegserfahrungen in den jeweiligen Herkunftsländern dazu beitragen könnten, dass Migranten zu Gewalt neigen. Man sieht: Die Ministerin verstrickt sich in Widersprüche.


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