Zugegeben: Es war ein Streich. Aber er hat ins Schwarze getroffen und den Übermut von Ralf Stegner (SPD) entlarvt.
Der bekannte junge YouTuber Klemens Kilic rief beim SPD-Granden Ralf Stegner an [siehe Bericht »Junge Freiheit«]. Dabei gab er sich als frisch designierter SPD-Chef Norbert Walter-Borjans aus. Er teilte Stegner mit, dass er mit Saskia Esken, Kevin Kühnert und Karl Lauterbach einig sei, dass man den Vize-Kanzler-Posten mit einer »bekannten, progressiven Stimme« neu besetzen müsse. Und dabei habe man gemeinsam an Stegner gedacht.
Ralf Stegner fiel auf die Streich herein. Er bejahte die Frage: Er könne sich vorstellen, Vize-Kanzler zu werden, müsse sich aber erst mit seiner Frau besprechen.
Stegner betonte, dass die Große Koalition fortgesetzt werden müsse, es aber einen deutlichen Richtungswechsel geben müsse.


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