[Siehe Video auf Instagram HIER]
Die Zensur und Manipulation im Netz ist nicht nur politisch gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump gerichtet. Sie schließt alle möglichen Felder ein. So zum Beispiel die öffentliche und wissenschaftliche Debatte um das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Krankheit COVID-19.
Bei der Anhörung im Untersuchungsausschuss des US-Kongresses wurde der ranghöchste Google-Manager, Sundar Pichai, mit dem Vorwurf konfrontiert, Infos zu COVID-19 zu zensieren. Als Beispiel wurde ein US-amerikanisches Video aufgeführt, in dem mehrere US-Ärzte erklärten, wie sie erfolgreich COVID-19-Patienten behandelten und warum es in Ordnung sei, wenn die Kinder wieder zur Schule gehen.
Auf YouTube sind immer wieder solche Videos entfernt worden. Das sei, so der Kongressabgeordnete, sehr problematisch, zumal es sich um die Ansichten von Experten, Wissenschaftlern und Ärzten handele. Wie könne sich Google anmaßen, hier zu zensieren.
Sundar Pichai wich aus und verwies auf verschiedene medizinische Richtlinien, an denen man sich orientiere. Dass diese Richtlinien selbst Gegenstand fachlicher Diskussion seien, ließ er aus. Der Kongressabgeordnete hakte nach, wie es sein könne, dass Ärzte ihre Erfahrungen nicht berichten dürfen. Google blieb die Antwort schuldig.


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