Kommunistische Partei Chinas geht rhetorisch in die Offensive

Xi Jinping fordert neue Weltordnung und greift US-Politik an

Der Tonfall zwischen Rot-China und den USA wird immer aggressiver und deutlicher. Der Staats- und Parteichef der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, fordert eine neue Weltordnung.

Für die Kommunistische Partei Chinas und die rote Regierung in Peking ist die Vorherrschaft des Westens und der USA im Welthandel und in der Weltpolitik ein Dorn im Auge.

Auf einer internationalen Wirtschaftskonferenz, dem »Boao Forum for Asia, Annual Conference 2021 in Boao, China« erklärte Xi Jinping, dass es Zeit für eine »neue Weltordnung« sei.

Damit griff er rhetorisch die USA an. Seine Rhetorik und Taktik wird bereits von vielen chinesischen Politikern angewandt, auch vom chinesischen Außenminister. Es wird dabei stets die Vormachtstellung der USA angeprangert und als Uni-Lateralismus dargestellt.

Demgegenüber stellen sich die Rot-Chinesen als Multi-Lateralisten vor, als Global Player, der mit allen anderen Staaten auf Augenhöhe verhandeln will.

Dass dies reine Rhetorik ist, begreifen immer mehr Staaten. Denn China nutzt seine ökonomische Größe und Vorrangstellung in Asien und in der Dritten Welt immer mehr aus, um Regierungen unter Druck zu setzen, wenn sie sich dem Willen Pekings widersetzen.

Im Grunde kann man zusammenfassen: Die chinesische Regierung und die Kommunistische Partei Chinas versuchen, Staaten und Regierungen gegen die USA umzustimmen.

Sven von Storch

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