Britischer Admiral Sir Tony Radakin meint:

Wir stehen an der Schwelle eines dritten nuklearen Zeitalters

Während das Kalten Krieges gab es eine klare Logik der Abschreckung. Dann folgte eine Phase der nuklearen Abrüstung. Nun werde nuklear wieder aufgerüstet. Die Welt sei komplexer geworden und somit auch die Bedrohungslage.

»Wir stehen an der Schwelle eines dritten nuklearen Zeitalters« — Das behauptet der britische Admiral und Chef des britischen Verteidigungsstabes, Sir Tony Radakin [siehe Berichte »n-tv« und »t-online«].

Während der Epoche des Kalten Krieges, als sich die nuklearen Streitkräfte des Warschauer Paktes und der NATO gegenüberstanden, gab es eine bestimmte Logik der Abschreckung.

Nach dem Ende des Kalten Krieges kam es zu einer Zeit der nuklearen Abrüstung. In dieser Zeit schien die atomare Gefahr geringer gewesen zu sein.

Nun bewege man sich in ein »drittes nukleares Zeitalter«, dass von Komplexität gezeichnet ist. Russland rüste atomar wieder auf. China werde zu einer immer größeren Atommacht. Der Iran greife nach Atomwaffen. Hinzu komme Nordkorea.

Das neue Zeitalter sei geprägt von sich überschneidenden Dilemmata und von einer fehlenden Sicherheitsarchitektur. 

Sven von Storch

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