Deutsche Rüstungsindustrie im Zwielicht

Will Rheinmetall Erdogans Armee aufrüsten_

Wie der Bayrische Rundfunk berichtete, hat der Konzern Rheinmetall ein Gemeinschaftsunternehmen in der Türkei gegründet, um dort Munition und Fahrzeugsysteme herzustellen.

Freie Welt

Der Bayrische Rundfunk (ARD) berichtete in seiner Sendung »Report München«, dass das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall versucht, die seitens der Bundesregierung beschlossene Reduktion der Waffenlieferungen an die Türkei zu umgehen, indem die Waffen direkt in der Türkei hergestellt werden sollen.

Die Türkei ist NATO-Partner und generell ein klassischer Abnehmer deutscher Waffen und Fahrzeuge. Doch weil sich die Regierung unter Recep Tayyib Erdogan auf dem Weg in eine Präsidialdiktatur befindet und außenpolitisch immer unberechenbarer geworden ist, hat Deutschland den Waffenhandel mit der Türkei eingeschränkt.

Wie »Report München« berichtete, soll das Unternehmen bereits in anderen Zusammenhängen Rüstungsexportbeschränkungen durch Produktionsstandort-Verlagerungen umgangen haben.

 

 

Sven von Storch

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