Barack Obama weilt in Berlin und Angela Merkel spricht Sonderbares: "Deutschland hat von den USA viel Hilfe bekommen. Jetzt ist Deutschland in der Lage, die Ordnung der Welt aufrecht zu halten."
In den Tagen zuvor schalte durch die US-amerikanische und deutsche Presse der Ruf, Berlin solle die Führung der westlichen Welt übernehmen und die "liberale Weltordnung" verteidigen.
Gauck, der der Meinung ist, nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen, und Angela Merkel, die vor wenigen Jahren frei und offen über eine neue Weltordnung fabuliert hat, in welcher die Staaten freiweillig von ihrer Souveränität abgeben, reden der Entmündigung der Zivilgesellschaft das Wort. Denn die Bevölkerung wird für große Pläne eingespannt, in die sie nicht eingeweiht ist. Man erfährt nur, dass man mehr außenpolitisches Engagement brauche, dass man aufrüsten müsse, dass man die Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen müsse, dass man den Euro retten müsse, das Klima sowieso, dass man transatlantische Wirtschaftsabkommen hinnehmen müsse und dass man dem "Populismus" entgegentreten müsse.
Nur von den deutschen Bürgern ist nicht die Rede. Denn die seien ja "Dunkeldeutschland". Was für dunkle Zeiten sind jetzt angebrochen.
Die deutschen Politiker handeln und agieren wie eine ferngesteuerte Marionettenregierung. Man muss sich ständig fragen, wer den Politikern diese Worte in den Mund legt, wer im Kanzleramt ein und aus geht und was auf den internationalen Sitzungen besprochen wird.
Was auch immer dort geschieht, volksnah ist es nicht.


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