Der Skandal rund um das INSS (Institut für nationale Sozialversicherung) und den Zusammenbruch der Banco Master

Wie Lula den größten Angriff auf die Armen in der jüngsten Geschichte ermöglicht

Der milliardenschwere Schaden, der Rentner, Hinterbliebene und staatliche Pensionsfonds getroffen hat, wurde möglich durch Unterlassung, politische Nachsicht und gezielte Abschirmung. Die Armen zahlten den Preis – nicht das System.

Präsident Lula inBrasilien

Die Wahrheit ist schlicht: Der Skandal rund um das INSS (Institut für nationale Sozialversicherung) und den Zusammenbruch der Banco Master ist kein Zufall. Er konnte unter der Regierung Lula und innerhalb des politischen Gefüges, das die PT seit Jahren aufgebaut und geschützt hat, ungehemmt wachsen. Der milliardenschwere Schaden, der Rentner, Hinterbliebene und staatliche Pensionsfonds getroffen hat, wurde möglich durch Unterlassung, politische Nachsicht und gezielte Abschirmung. Die Armen zahlten den Preis – nicht das System.

Von Beginn an stützten sich die Betrüger auf Mechanismen, die die PT stets verteidigt hatte: automatische Abzüge für Verbände und Gewerkschaften, ein System voller Schlupflöcher, das nachweislich zu Missbrauch einlädt. Genau dieses System bildete das Fundament für das sogenannte "Aposentão", den gigantischen Rentenbetrug, der Milliarden abfließen ließ – vor allem während der Amtszeit von Lula. Die Regierung reagierte erst, als die Bundespolizei den Fall explodieren ließ. Viel zu spät.

Das "Aposentão": Der direkte Angriff auf Rentner

Der Betrug funktionierte erschreckend einfach: Scheingewerkschaften und Fake-Verbände nutzten das System der consignado-Abzüge (automatische Gehalts- bzw. Rentenabzüge), um Rentnern Geld zu stehlen – ohne deren Zustimmung. Gefälschte Unterschriften, manipulierte Anmeldungen, gefälschte Datensätze. All das in einem Umfeld, das die PT politisch verteidigt und geschützt hatte.

Die Folgen sind verheerend:

• R$ 6,3 Milliarden = ca. 1,016 Milliarden Euro wurden zwischen 2019 und 2024 gestohlen.

 • 4,1 Millionen Rentner wurden geschädigt.

 • 64 % des Gesamtschadens entstanden 2023–2024, direkt unter Lula.

Diese Zahlen lassen keinen Zweifel: Der Skandal erreichte seine maximale Größe unter der PT-Regierung, genau in dem Moment, als das interne Kontrollsystem des INSS faktisch zusammenbrach.

Die Bundespolizei fand bei der Operation "Sem Desconto" Luxusautos, Schmuck, Bargeld und Notizbücher, die eine systematische Aufteilung der Bestechungsgelder dokumentierten. Währenddessen erklärte der von Lula eingesetzte INSS-Präsident vor dem Kongress, es gebe "keine Hinweise auf Betrug oder vorsätzliches Fehlverhalten". Heute wirkt diese Aussage wie ein unfreiwilliges Eingeständnis von Blindheit oder Mitwisserschaft. "Die Regierung Lula behauptete, es gebe keinen Betrug – während Millionen Rentner monatlich ausgenommen wurden."

Lulas Regierung versuchte, alles zu vertuschen: Die AGU schaltet sich ein

Die Reaktion der Regierung spricht Bände. Die AGU (Generalstaatsanwaltschaft der Union) reichte beim Obersten Gerichtshof STF einen Antrag ein, mit dem alle Klagen der Opfer zwischen 2020 und 2025 ausgesetzt werden sollten. Ziel: verhindern, dass die Rentner ihr Geld zurückbekommen – und den Staat, sowie das INSS, vor Milliardenentschädigungen schützen.

Der offizielle Vorwand lautete "Rechtssicherheit". Für jeden klar Denkenden war jedoch deutlich: Es war ein Versuch, politische und finanzielle Schäden für die Regierung Lula abzuwenden.

Parallel dazu begann die PT, die CPMI des INSS (parlamentarische Untersuchungskommission) zu beeinflussen, um Zeugenladungen zu begrenzen und die Untersuchungsrichtung zu kontrollieren. Ziel: die politische Verantwortung von Lula möglichst unsichtbar machen.

Die Realität bleibt: Der Schaden vervielfachte sich unter Lula, und als der Skandal ans Licht kam, schützte der Staat sich selbst – nicht die Opfer.

Der Banco-Master-Skandal: der zweite Arm der Krise

Während Millionen Rentner betrogen wurden, tat sich ein zweites Loch auf: der Zusammenbruch der Banco Master. Die Operation "Compliance Zero" der Bundespolizei deckte umfangreiche Betrügereien auf – Scheinkredite, gefälschte Bilanzwerte und Operationen ohne wirtschaftliche Substanz. Der Schaden liegt zwischen R$ 12 und R$ 17 Milliarden, also ca. 1,94 bis 2,74 Milliarden Euro.

Die Hauptleidtragenden?

18 staatliche und kommunale Pensionsfonds, die insgesamt R$ 1,876 Milliarden = ca. 302 Millionen Euro in Bankprodukte des Master investierten. Diese Gelder gehören Lehrern, Polizisten, Pflegekräften und Beamten. Ihr Ruhestand steht nun auf der Kippe – und das in einer Phase, in der Lula bereits an der Macht war.

Hinzu kommt: Der Banco Master gehörte zu den Banken, die die meisten Beschwerden im Bereich consignado-Kredite beim INSS verursachten. Erst als der Skandal eskalierte, entzog das INSS dem Master den Systemzugang. Zu spät.

In der CPMI wurde der Bankeigentümer Daniel Vorcaro geladen. Die Ermittlungen zeigen ein Netz aus politischer Einflussnahme, Lobbytreffen und Veranstaltungen mit Behörden – genau das Umfeld, in dem die PT jahrzehntelang dominierte.

Zitat: "Der Banco-Master-Skandal ist für Lula politisch hochexplosiv, und die Regierung weiß es."

PT und Lula: allgegenwärtig – und politisch verantwortlich

Der entscheidende Punkt ist offensichtlich: Diese Skandale konnten nur deshalb so groß werden, weil das politische Umfeld der PT sie ermöglicht hat.

• Die PT verteidigte im Parlament das System der automatischen Verbandsabzüge, das den Betrug erst möglich machte.

• Die AGU der Lula-Regierung versuchte, die Opferklagen außer Kraft zu setzen.

• Die PT kämpft in der CPMI um jede Einschränkung der Ermittlungen.

• Der Banco Master bewegte sich in Netzwerken politischer Nähe, die seit Jahrzehnten von der PT geprägt sind.
Die PT gibt vor, "die Armen zu verteidigen".

Die Realität: Unter Lula ereignete sich einer der größten Angriffe auf die Armen in der Geschichte des Landes.
Wer bezahlt die Rechnung? Die Armen. Immer.

• Der Rentner mit ca. 227 € Monatsrente, dem 6–13 € ohne Vorwarnung abgezogen wurden.

• Die Witwe, die einen Kredit erhielt, den sie nie beantragt hatte.

• Der Landarbeiter, dessen Daten missbraucht wurden.

• Der Lehrer, dessen Pension wegen der Banco-Master-Papiere gefährdet ist.

• Der Beamte, der künftig höhere Beiträge zahlen muss, um das Loch zu stopfen.

Keine Theorie. Keine Abstraktion. Pure Realität.

Schlussfolgerung – Ein Staat unter der PT, der die Schwächsten im Stich lässt

Der INSS- und Banco-Master-Skandal entlarvt ein Land, dessen staatliche Strukturen schwach, politisiert und anfällig für Korruption sind. Er zeigt, wie ein Staat unter der PT agiert: Er schützt sich selbst – nicht die Bürger. Lulas Regierung reagierte spät. Die PT arbeitete sofort an der politischen Abschirmung.

Am Ende bleibt eine alte Wahrheit bestehen: Wenn Brasília versagt, zahlen die Armen. Und sie haben teuer bezahlt.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Comments

Der Halbaffe Lula ist ein genauso wertloser Scheißhaufen wie Bolsonaro. Beides widerwärtige kriminelle Drecksäcke. Man kann Brasilien nur einen wirklichen Neuanfang wünschen. 

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.