Ist »political correctness« wichtiger als kritisches Denken?

Wie die Mainstream-Propaganda die politische Diskussion abwürgt und kritische Bürger diskreditiert

Im Mittelalter drohte die Inquisition, in der DDR die Stasi. Heute drohen linke Gruppen mit gesellschaftlichem Psychoterror, wenn jemand unliebsame Meinungen äußert. Der Staat setzt mit seiner Zensur dem Ganzen die Krone auf. Meinungsfreiheit war gestern. Ein Kommentar.

Politische Diskussionen können gesellschaftlichen Anlässen den Garaus machen. Wer sich heute auf einer Party auf eine Diskussion zu Themen wie »Trump« oder »Migration« einlässt, der wird garantiert nicht nur Freunde auf dieser Party finden. Ein respektvoller Austausch unterschiedlicher Meinungen ist heute schwieriger denn je.

Schuld an dieser Misere ist der massive Druck der Mainstream-Medien, der linken NGOs und linken Politik-Gruppierungen, unliebsame politische Meinungen derart zu diskreditieren, dass ihnen jegliche Plattform entzogen wird. »Mit Nazis redet man nicht«, heißt es – und »Nazi« ist heute jeder, der rechts von den Grünen und Linken steht.

Die Mainstream-Medien versuchen, alle Bürger, die nicht den vorgeschriebenen Narrativen folgen, mit Etiketten zu versehen und gesellschaftlich zu ächten. Die Sachdiskussion bleibt außen vor.

Linke Gruppen wie die Antifa geben ihr Übriges, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Bekennende AfD-Wähler, migrationskritische Bürger oder schlicht Konservative: Alle werden behandelt, als seien sie die schlimmsten Rassisten und Faschisten, werden aus der Gesellschaft ausgeschlossen, schlimmstenfalls sogar von ihren beruflichen Positionen entfernt.

Die Folge ist eine wachsende Spaltung der Gesellschaft. Das ist nicht nur ein deutsches, sondern ein insgesamt westliches Phänomen geworden. Die politischen Debatten zerreißen Freundeskreise, spalten Familien, sprengen Geschäftsbeziehungen.

Auch in den USA sind die Bürger zunehmend politisiert und polarisiert. In vielen Familien ist das »Pro« und »Contra« zu Donald Trump ein häufiges Thema, das zu Streit und Missverständnissen führt. An  den Plänen zur Mauer an der Grenze zu Mexiko spalten sich die Geister.

In Deutschland sehen es immer mehr Bürger nicht mehr ein, sich für ihre politische Meinung diskreditieren zu lassen. Es folgen Trotzreaktionen. Die Hetze und Propaganda der Mainstream-Medien wird stumpf. Wenn alles rechts der Antifa rassistisch und faschistisch ist, dann sind irgendwann 99 Prozent der Bürger mit dem Etikett »politisch unkorrekt« versehen.

Das ist dann das Ende der Demokratie.

Sven von Storch

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