USA und EU drängen auf »internationalen Pandemievertrag«

WHO soll bei Pandemien stärker in nationalstaatliche Rechte eingreifen können

Die Weltgesundheitsorganisation der UNO soll international gestärkt werden, um bei »Pandemien« den Nationalstaaten Vorschriften machen zu können. Staaten, die sich weigern, sollen angeprangert werden.

Wie immer werden internationale Organisationen missbraucht, damit mächtige Staaten anderen Ländern Vorschriften machen können. Die UNO mit ihrem Sicherheitsrat und den ständigen Mitgliedern ist ein Paradebeispiel. Aber auch die Unterorganisationen sind davon betroffen.

Jetzt wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestärkt. Während die Welt gebannt auf die Ukraine blickt wird im Hintergrund zwischen den USA, den G7-Nationen und der WHO verhandelt, wie die Rolle der Organisation bei sogenannten »Pandemien« gestärkt werden kann [siehe Bericht bei »Tichys Einblick«].

Die Idee ist, einen »internationalen Pandemievertrag« auszuarbeiten. Ziel dieses Vertrages soll sein, über die WHO die Bekämpfung einer Pandemie zu synchronisieren. Oder anders ausgedrückt: Abweichende Staaten sollen zur Räson gebracht werden. Haupttreiber dieser Ambitionen sind die USA und die EU.

Am 19. Mai sollen die Vertreter der G7-Länder nach Berlin kommen und von Gesundheitsminister Karl Lauterbach empfangen werden.

Sven von Storch

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