Nun ist er durch. Der Pandemievertrag der Weltgesundheitsorganisation WHO ist von den Mitgliedsländern offiziell angenommen worden [siehe Bericht »n-tv«]. Damit wolle man bei Ereignissen wie Corona die Länder zu einem einheitlichen Vorgehen bewegen.
Es müssen allerdings noch Details in einer Arbeitsgruppe geklärt und der Vertrag dann durch die Regierungen und Parlamente der Mitgliedsländer angenommen werden.
Die Presse und die WHO feiern den Vertrag als Kompromiss und werfen den Kritikern vor, Panik geschürt zu haben. Doch die Kritiker kontern, dass viele gefährliche Formulierungen und Artikel des Vertrages einfach im Wortlaut so geändert wurden, damit die massiven Implikationen und der Eingriff in die Souveränität der Mitgliedsstaaten nicht mehr so offensichtlich erkennbar seien.
Nicht ohne Grund sind einige Staaten wie die Vereinigten Staaten von Amerika rechtzeitig aus der WHO ausgetreten.


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