Konsumklima bricht ein: Inflation und geopolitische Unsicherheit bremsen den Konsum

Weniger Geld im Portemonnaie: Die Deutschen kaufen weniger ein

Die Kauflust der Deutschen schwindet weiter. Das GfK-Konsumklima für Mai sinkt deutlich und erreicht den niedrigsten Stand seit Februar 2023. Viele Haushalte spüren weniger Geld im Portemonnaie und schieben größere Anschaffungen auf.

Altersarmut, Oma ohne Geld


Der Indikator für das Konsumklima sinkt um 5,2 Punkte auf minus 33,3. Damit trübt sich die Verbraucherstimmung erneut spürbar ein. Die Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) powered by GfK basiert auf rund 2000 Interviews, die zwischen dem 2. und 13. April geführt wurden.

Besonders stark leiden die Einkommenserwartungen. Sie fallen um 18,1 Punkte und erreichen ebenfalls den tiefsten Wert seit Februar 2023. Viele Verbraucher blicken skeptischer auf ihre künftige Finanzlage und die allgemeine Konjunktur.

Anschaffungsneigung auf Zwei-Jahres-Tief

Die Bereitschaft zu größeren Einkäufen wie Autos oder Möbeln geht zum dritten Mal in Folge zurück. Die Anschaffungsneigung erreicht ein Zwei-Jahres-Tief. Experten sehen hier einen klaren Zusammenhang mit den gestiegenen Preisen.

"Die Einkommenserwartungen brechen infolge der gestiegenen Inflation regelrecht ein. Und vor diesem Hintergrund erachten die Menschen auch den Zeitpunkt für größere Anschaffungen derzeit als weniger günstig", erklärt NIM-Experte Rolf Bürkl [siehe Bericht "Tagesschau"].

Die Sparneigung bleibt mit 16,1 Punkten auf hohem Niveau, auch wenn sie leicht zurückgeht. Viele Deutsche halten es weiterhin für ratsam, Geld zurückzulegen statt auszugeben.

Geopolitik und Inflation als Belastung

Hauptgründe für die Eintrübung sind der Iran-Krieg und die damit verbundene Angst vor steigenden Energiepreisen. Diese Entwicklungen treiben die Inflation an und belasten die Haushaltskassen. Auch die Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft sackt auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020 ab.

Ausblick bleibt verhalten

Der private Konsum, eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft, droht weiter zu leiden. Experten erwarten, dass die Unsicherheit durch den Konflikt im Nahen Osten die Erholung der Verbraucherstimmung vorerst bremst. Ob sich die Lage in den kommenden Monaten aufhellt, hängt maßgeblich von der Entwicklung der Energiepreise und der Inflation ab.

Der aktuelle Rückgang zeigt: Viele Deutsche haben derzeit weniger Geld im Portemonnaie und halten sich beim Einkaufen zurück.

Sven von Storch

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Comments

Uns Deutschen fehlt es an der Kaufkraft,da vieles zu teuér geworden ist, von den Lebensmitteln über die Heizkosten bis zur Miete. Und die horrenden Krankenkassenbeiträge! Angesparrtes nun auszugeben, das kann auch nur der, der so viel verdiente, daß er etwas ansparen konnte! Dann müssen wir noch den Krieg gegen Rußland und die Aufrüstung finanzieren: Da bleibt  nicht mehr viel Kaufkraft für den Konsum!

Das war ja angesichts der Nahostkrise auch nicht anders zu erwarten!

Aber - auch wenn man deren unvermeidbare Effekte ausklammert, bleiben bei uns vor allem die politisch vermeidbaren Effekte der Mittelfehlleitung für Immigration, Klimaschikanen, schädliche Energiepolitik und fremdverordnete (Über-)Rüstung und Unterstützung der Ukraine.

Mit einer unabhängigen Politik für Deutschland könnten wir sehr viel besser durch die Krise kommen .... 

Glass Steagall Act

28.04.2026 | 10:51

Es ist von unserer Regierung eine absolute Milchmädchenrechnung zu glauben, mit immer neuen Steuererhöhungen Haushaltslöcher stopfen zu können! Hier setzt bereits die ökonomische Abwärtsspirale gnadenlos ein! Wenn ein Staat dem Bürger immer mehr wegnimmt, dann wird damit jede Konjunktur abgewürgt und sogar noch verstärkt, was wiederum zu weniger Einnahmen führt! Das ist übrigens ein klares Merkmal sozialistischer Regierungsformen! Diese glauben, man muss dem Bürger nur alles wegnehmen und wenig übrig lassen, dann geht es dem Staat gut. In Wahrheit wird damit aber die Substanz abgebaut und das Ende wird eingeleitet, welches sich zum Schluss in einer Staatspleite bzw. einem „failed state“ entlädt!

Aber unsere Regierung hat schon vorgesorgt, wenn eines Tages die Geldquelle der Bürger zu versiegen droht. Das Stichwort ist das „Lastenausgleichsgesetz 2024“. Dies kann eingesetzt werden, wenn der Staat in eine „finanzielle Notlage“ gerät! Und auf die steuern wir ja mit Vollgas zu! Dann kann der Staat sich an den Bankeinlagen, Werten und Vermögen der Bürger gütlich tun … ganz legal und digital auf Knopfdruck!

Ekkehardt Fritz Beyer

28.04.2026 | 11:02

... „Die Kauflust der Deutschen schwindet weiter. Das GfK-Konsumklima für Mai sinkt deutlich und erreicht den niedrigsten Stand seit Februar 2023. Viele Haushalte spüren weniger Geld im Portemonnaie und schieben größere Anschaffungen auf.“ ...

Da dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich längst v e r sprach, dass es den Deutschen ab Sommer besser gehen wird https://www.youtube.com/watch?v=cBINT2UXzW0:

Darf ich deshalb auf die Idee kommen, dass dieses deutsche Pack(?) gegenüber dessen Fritze völlig respektlos und unsozial eingestellt ist, weil etwa gedacht(?) wird, dass es lügt???

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