Der Chefredakteur der WELT AM SONNTAG bringt es in seinem Kommentar auf den Punkt: »Linke Politiker und Medien relativieren das Problem des migrantisch geprägten Judenhasses.«
Nach den zahlreichen Angriffen auf jüdische Gotteshäuser, den Rufen zumeist migrantisch geprägter Demonstranten, welche »Hitler huldigten, den Holocaust guthießen, die Vernichtung Israels forderten und Judenhass verbreiteten«, kommt Chefredakteur Johannes Boie zu dem Schluss, dass der Regierung der Wille fehle, Antisemitismus in all seinen Erscheinungen wirklich beseitigen zu wollen.
Und der Journalist Martin Heller kommt in der WELT angesichts des antiisraelischen, antijüdischen Hasses zu dem Schluss, dass mit der »mit der Integration ist hier vieles schiefgelaufen« sei. Seine persönlichen Erfahrungen basieren auf eine Begegnung mit einer solchen Demonstration, bei welcher die Polizei die Kontrolle verlor: »In Berlin demonstrierte eine Allianz überwiegend Arabischstämmiger mit einigen Deutschen, offenbar aus der linken Szene.«
Und die BILD-Zeitung stellt zur Gewalt und antisemitischen Hetze in einem Dutzend deutscher Städte, in denen tausende pro-palästinensische Demonstranten auf die Straße gingen, fest: »Während die Raketen auf Israel fliegen, explodiert auf Deutschlands Straßen offener Judenhass!«.
Anti-israelische Proteste hat es nicht nur in Deutschland gegeben. Von den USA und Kanada bis Europa und in der gesamten islamischen Welt von Nordafrika über die Türkei bis Iran und Pakistan ging in vielen Ländern Demonstranten mit Palästina-Flaggen und anti-israelischen Slogans auf die Straßen.


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