Ulf Poschardt, der Chefredakteuer von WELT-N24, fordert, dass die CDU in den östlichen Bundesländern aus dem Rundfunkstaatsvertrag aussteigen soll. In einem Meinungs-Beitrag für WELT-Online schreibt er: »Viele Wähler im Osten haben das Gefühl, dass weite Teile der öffentlich-rechtlichen Medien die Lebenswirklichkeiten und Weltanschauungen der Bürger nicht mehr widerspiegeln.«
Seine Forderung ist sicherlich richtig. Die Menschen insbesondere in den neuen Bundesländern haben den Eindruck, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit den Altparteien verfilzt ist. Er werde als »als tief parteilich, agendagetrieben und weltanschaulich gekippt wahrgenommen«.
Und wenn dann noch die CDU mit linken Parteien wie »Die Linke« oder dem BSW Koalitionen anstrebe, dann vervollständige dies das Bild.
Was Ulf Poschardt allerdings ebenfalls ausdrückt, ist die Hoffnung, dass durch einen Richtungswechsel die CDU auch Wähler von der AfD anziehen werde.
Doch beides wird wohl nicht passieren. Wer den Filz ausmisten und den Rundfunkstaatsvertrag beenden will, dem bleibt auf mittlere Sicht nur die Wahl der AfD.


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