[Siehe hierzu Kampagne der Initiative Christensschutz auf Civil Petition HIER]
Christenschutz: Herr von Storch, haben Sie schon einen Weihnachtsmarkt besucht?
Sven von Storch: Ich besuche regelmäßig den Gottesdienst, aber die Atmosphäre auf deutschen Weihnachtsmärkten ist leider nicht mehr dieselbe wie noch vor etwa zehn Jahren. Heute sieht man da Zäune aus hässlichen Betonpollern und patrouillierende bewaffnete Polizisten, kürzlich zog sogar ein Mob aus 11.000 Syrern durch den Weihnachtsmarkt in Essen, riefen „Allahu-Akbar“ und schossen in die Luft und sorgten für einen Verkehrskollaps. Die Polizei war völlig hilflos und überfordert. Es sind erschütternde Bilder.
Die Innenministerin persönlich stellte fest, Weihnachtsmärkte seien abstrakte Ziele für Anschläge und mahnt uns Bürger zur Wachsamkeit – eigentlich warnt Nancy Faeser damit die Bevölkerung indirekt vor einem Besuch. Heute ist ein Weihnachtsmarkt für mich ein Ort, wo ein herannahender LKW Herzrasen und ein einziger herrenloser Rucksack eine Massenpanik auslösen kann. Ich bitte Sie, wie soll da bitte noch festliche Stimmung aufkommen?
Christenschutz: Die Wiener Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC) verzeichnet, dass Deutschland im Vergleich zum europäischen Ausland den stärksten Anstieg antichristlicher Hassverbrechen aufweist. Genauer, ein Anstieg um 105 Prozent. Etwa täglich werden drei bis vier Kirchen Opfer von Delikten bzw. Schändungen.
Sven von Storch: Der Hass auf das eigene hat sich in tief in die eurokratischen Eliten eingegraben und nirgends sieht man das am deutlichsten wie in Deutschland. Linke Politiker überziehen das Land flächendeckend mit Meldestellen gegen sogenannte Islamophobie und Diskriminierung, aber verschließen vollkommen die Augen vor der Explosion antichristlicher Verbrechen und der beunruhigenden Angriffe auf Kirchen.
Diese Revolutionäre haben die die Mao-Bibel mit der Klimabibel vertauscht, aus dem Klassenkampf den Kampf für LGBT-Minderheiten gemacht. Gemeinsam haben die einen tiefen Staat geschaffen, der durch eine aggressive Agenda der Trans- und Homosexualisierung die christlichen Institutionen von Ehe und Familie untergräbt und den fundamentalen Islam schützt, weil er nicht das Christentum und Judentum ist.
„Lieber Kommunist als Christ!“ Das ist das Credo einer Mehrheit von Künstlern wie Werbemanagern, von Journalisten bis Politikern, selbst von hochrangigen Kirchenfunktionären, das längst alle relevanten gesellschaftlichen Bereiche und Ebenen in der westlichen Welt vollkommen durchdrungen hat. Was die geschaffen haben, ist eine vollkommen schizophrene Politik, die getrieben ist von Selbsthass und Opfer nach Weltanschauung und Herkunft einteilt.
Christenschutz: Nennen Sie dafür ein Beispiel.
Sven von Storch: Heute leben wir in einem Staat, der den islamischen Scharia-Schlachtrufern Moscheen baut und öffentliche Bückgebete von hunderten Moslems vor dem Brandenburger Tor und auf den Dresdner Elbwiesen als Ausdruck von Religionsfreiheit begrüßt. In Hamburg lässt man fundamentalistische Demonstranten gewähren, die die Verfassung abschaffen wollen und für einen Scharia-Staat trommeln.
Aber versuchen Sie doch mal, als einzelner Christ vor einer Abtreibungseinrichtung einfach nur still die Hände zu falten und dabei Ihre Lippen zu bewegen: Dann verfolgt Sie derselbe Staat mit Bußgeld und Gerichtsverfahren, die Sie finanziell ruinieren.
Die Sicherheitsbehörden haben gerade alle Hände voll zu tun, islamistische Anschläge auf Gottesdienste und Weihnachtsmärkte zu verhindern, die viele unschuldige Menschen töten können, aber die Regierung tut so, als käme die größte Gefahr für den Staat von christlichen Abtreibungsgegnern, von Reichsbürgern im Rentenalter und von Menschen, die Robert Habeck „Schwachkopf“ nennen.
Christenschutz: Die Deutschen wählen in Kürze ein neues Parlament, in den USA hat eine christlich-patriotische Bewegung den Republikaner Donald Trump zu einem starken Mandat verholfen. Was würden Sie den Christen für Weihnachten 2024 mitgeben?
Sven von Storch: Die Entwicklungen – so düster sie auch erscheinen – laufen auf ein spitzes Ende zu, bei dem sich entscheidet, wer die Oberhand und Führung gewinnt. Zur Zeit sieht es nicht gut aus für die links-woken Kulturrevolutionäre. Dem Zusammenbruch ihrer Lebenslügen, der Trans-Ideologie, dem angeblichen Heil von Masseinwanderung und Globalismus und der grünen Wolkenkuckucksheime kann man gerade in Echtzeit zuschauen.
Der Sieg von Donald Trump hat eines gezeigt: Hinter dem Rennen um das Präsidentenamt tobt tatsächlich ein Kampf um die Frage, ob die westliche Zivilisation ihr christliches Erbe, ob sie Ehe, Familie und ihr nationales Selbstbestimmungsrecht verteidigen wird oder von der kommunistischen Revolution zerstören lässt. Lassen wir uns von der Hoffnung der amerikanischen Christen inspirieren. Als Christen repräsentieren wir nicht nur die größte Religionsgruppe weltweit, sondern mit ihr auch eine der mächtigsten politischen Strömungen, die in dieser Zeit in Europa wie auch in den USA ihr Haupt erhebt.
Für den christlichen Glauben einzutreten ist für mich längst schon viel mehr als der Kampf um die persönliche Religion. Es ist der Kampf für die Souveränität aller Individuen. Für Gott, Freiheit, Familie und Vaterland. Und nicht nur ich, wir Christen sagen: Wir sind zur Verteidigung bereit.
Christenschutz: Herr von Storch, wir danken für das Gespräch.


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