Die deutsche Autoindustrie steckt in der Krise. Auch am Vorzeige-Konzern Daimler geht dies nicht spurlos vorbei. Der Automarkt wird immer enger, der Abgas-Skandal, neue Grenzwerte und Abgasnormen, Fahrverbote, und von der Politik geforderte Investitionen in die teure Elektro-Fahrzeug-Terchnologie machen auch Daimler zu schaffen.
Nun ist nichts mehr auszuschließen. Der Abbau von Arbeitsplätzen war bereits verkündet worden. Überall sind Einsparungen notwendig. Jetzt wird auch die Reihe der Modelle eingeschränkt werden müssen. Dies zumindest deutete der neue Daimler-Chef Ola Källenius an [siehe Bericht »Focus-Online«]. Verschiedene Modelle, wie die Klassiker SL und SLC, könnten bald der Vergangenheit angehören.
Als vor einem Jahrzehnt die Wirtschafts- und Finanzkrise die Welt erschütterte, war die Bundesregierung noch mit helfender Hand eingesprungen, um das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu retten. Heute hat man in Berlin und auch in Brüssel andere Sorgen: Das Klima ist wichtiger als die Autoindustrie. Die Folgen dieser Deindustrialisierungs-Politik werden wir wohl bald alle zu spüren bekommen.


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