Größte Versorgungsstörung in der Ölmarktgeschichte

Wegen Irankrieg: OECD-Ölreserven so niedrig wie seit dem Golfkrieg von 1990/91 nicht mehr

Die Öl-Vorräte der OECD-Staaten befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit 36 Jahren, direkt verursacht durch die Folgen des Iran-Konflikts.

Erdölförderung

Die strategischen und kommerziellen Ölbestände in den OECD-Ländern sind laut Angaben der Internationaler Energieagentur (IEA) auf den niedrigsten Stand seit 1990 gesunken, wie "Euronews" berichtet. Der anhaltende Konflikt mit Iran und die eingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormuz zwingen Verbraucherländer zu starken Rückgriffen auf ihre Reserven.

Massive Lagerabbau durch Versorgungskrise: Der Irankrieg fordert seinen Tribut

Die IEA berichtet, dass die Ölreserven in den OECD-Staaten infolge des Iran-Kriegs seit Februar 2026 stark abgebaut wurden. Kommerzielle und strategische Bestände fielen auf Rekordtiefs, während die größte koordinierte Freigabe von Notreserven in der Geschichte der Agentur erfolgte.

Der Konflikt führte zu einer weitgehenden Unterbrechung des Öltransports durch die Straße von Hormus, einem der wichtigsten Engpässe der Welt. Dadurch gingen täglich Millionen Barrel aus dem Nahen Osten verloren. OECD-Länder mussten ihre Lager leeren, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

EIA-Prognose bestätigt Trend: Die Reserve-Bestände werden weiter sinken

Auch die US-Energiebehörde EIA erwartet, dass die OECD-Bestände bis Ende 2026 auf unter 2,3 Milliarden Barrel sinken. Das ist der niedrigste Niveau seit Beginn ihrer Aufzeichnungen 2003. Auf Basis der Nachfragedeckung könnte dies nur noch 50 Tage reichen. Das wäre der geringste Wert seit über zwei Jahrzehnten.

Vor dem Konflikt hatten die Bestände noch auf einem soliden Niveau gelegen. Der rasante Abbau spiegelt die größte Versorgungsstörung der Ölmarktgeschichte wider.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

17.06.2026 | 14:15

... „Vor dem Konflikt hatten die Bestände noch auf einem soliden Niveau gelegen. Der rasante Abbau spiegelt die größte Versorgungsstörung der Ölmarktgeschichte wider“!!!

Sicherlich zur Freude Russlands, welches - trotz der im Auftrag des Westens von der Ukraine initiierten Angriffe - Öl in Rekordtempo exportiert?! https://www.aktien.news/russland-exportiert-ol-in-rekordtempo-trotz-ukrainischer-drohnenangriffe 

Und Das – obwohl diese Leute https://globalbridge.ch/und-diese-leute-bestimmen-heute-das-schicksal-von-europa/ das Schicksal von Europa bestimmen!!!“!!!!!!

 Ja mei: ... „Warum soll man ein Feuer löschen, wenn man es noch mehr zum Brennen bringen kann? Das scheint sich die Politik Europas auf die Fahnen geschrieben zu haben. Warum sollten Politiker auf Diplomatie mit Russland setzen, wenn sie die Möglichkeit haben, für „schöne“ Kriegsvorbereitungen grünes Licht geben zu können? Man hat das Gefühl, die Politik ist völlig durchgedreht – und der Wahnsinn wird von Tag zu Tag schlimmer“!!! ... https://www.nachdenkseiten.de/?p=152366 

Klar: Da wird zur Dämonisierung Putins natürlich auch „ein klassisches Instrument der Kriegsrhetorik“ angewendet! https://wassersaege.com/blogbeitraege/die-daemonisierung-putins-ein-klassisches-instrument-der-kriegsrhetorik/ 

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