Auf der Internetseite »Business Leaders« wird ein großer Teil der deutsche WEF-Teilnehmer gelistet, sowie die jüngeren Personen, die Teil des Programmes »Young Global Leaders« sind. Die Listen sind sehr lang. Und sie belegen, wie stark die politisch-mediale Elite unseres Landes von außen eingenordet worden ist.
Bei den Treffen des World Economic Forum in Davos waren viele wichtige Politiker, die zu jenem Zeitpunkt schon in Amt und Würden waren, wie Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Olaf Scholz, Wolfgang Schäuble, Robert Habeck, Cem Özdemir, Armin Laschet, Markus Söder, Jens Spahn, Winfried Kretschmann usw. usf. [Liste].
Aber es wurden durch die Organisationen und Institutionen des WEF auch Politiker mit aufgebaut, wie sich im Programm der sogenannten »Young Global Leaders« zeigt. Dazu gehören auch deutsche Politiker wie einst Karl-Theodor zu Guttenberg bis hin zu Annalena Baerbock [Liste].
Obwohl das WEF eine global wirkende Institution ist und Gäste aus aller Welt kommen, auch aus Russland, Indien und China, so ist der Kern deutlich transatlantisch. Und hier scheint auch der Kern zu sein, dass das WEF nämlich Teil eines großen Transatlantik-Netzwerke ist, das sich mit der Transatlantikbrücke, dem Council on Foreign Relations und den Bilderbergerkonferenzen die Bälle zuwirft.
Die nationalen Eliten werden von den Nationalinteressen entkoppelt und einem übergeordneten Interesse zugeführt, das man als »globalistisch« bezeichnen könnte. Zwar ist diese Begriff belastet, er beschreibt aber treffend den wichtigen Aspekt, dass nämlich wichtige Persönlichkeiten von den Bedürfnissen der Menschen ihrer Heimat entfremdet und anderen Interessen zugeführt werden, die supra-national sind und gegenüber der allgemeinen Bevölkerung bevormundend auftreten. Hier maßt sich eine selbsternannte Elite an, zu bestimmen, wie wir in Zukunft zu leben haben.


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