Politiker aus aller Welt treffen sich zum Weltwirtschaftsforum in Davos

WEF in Davos_ Von der Leyen warnt Trump vor Handelskrieg

Klaus Schwab lädt wieder ein. Es kamen zunächst die, die in Washington zur Inauguration nicht eingeladen waren. Von der Leyen und Olaf Scholz wirken verloren in der neuen Welle der Politik.

Es ist wieder soweit. Klaus Schwab lädt wieder in die Schweizer Berge ein. Die Reichen und Mächtigen aus Politik und Wirtschaft geben sich wieder die Türklinke in Davos in die Hand. Sie reisen wieder mit Privatjets an und lassen sich dann vom Flughafen mit dem Hubschrauber zu ihrer Unterkunft bringen. Aber dann sprechen sie vom Klimawandel und dass die Normalbürger Energie sparen sollen.

Diesmal sollen es rund 2700 Gesandte aus 130 Ländern sein, darunter 60 Staats- und Regierungschefs, 1600 Vertreter aus der Wirtschaft und 400 Vertreter der Medien.

Am Mittwoch sprachen unter anderem Ursula von der Leyen und der noch amtierende Kanzler Olaf Scholz. Von der Leyen erwähnte Trumps Namen nicht, warnte aber die neue US-Regierung vor einem Handelskrieg mit Europa. Sie betonte, wie wirtschaftlich bedeutend die EU sei.

Ein wichtiges Thema für von der Leyen war das LNG, das Flüssiggas aus den USA, das man in Europa so dringend braucht, weil man sich ja von Russland wirtschaftlich lösen möchte.

Olaf Scholz sprach auf der Bühne Sessel neben Sessel mit Klaus Schwab. Scholz gab sich unbeeindruckt von dem Wandel in Washington. Aber beim Thema Wahleinmischung, es ging um Musk und die AfD, wurde er dann doch deutlich. Klar, denn es steht ja seine Wiederwahl auf dem Spiel.

Natürlich ist auch wieder Selenski mit von der Partie. Er wirbt wieder einmal für die Unterstützung im Kampf gegen Russland.

Sven von Storch

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