Einen Tag, nachdem US-Präsident Donald Trump den unverzüglichen Rückzug der US-amerikanischen Truppen aus Syrien angekündigt hatte, erklärte der US-Verteidigungsminister James Mattis seinen Amtsrücktritt [siehe Bericht »n-tv«]. Mattis werde Ende Februar offiziell aus dem Amt ausscheiden, heißt es.
Verteidigungsminister James Mattis, Außenminister Mike Pompeo und Sicherheitsberater John Bolton hatten erfolglos versucht, Donald Trump in der Syrienfrage umzustimmen. Sie sind der Meinung, dass es in Syrien weiterhin eines militärischen US-Engagements bedarf. Der »Islamische Staat« (ISIS / IS / DEASH) sei keinesfalls vollständig besiegt, meinen sie.
In der Tat ist der IS noch nicht vollständig besiegt. Die Frage bleibt aber im Raum, ob dafür noch die US-Truppen in Syrien bleiben müssen. Schließlich hat den Großteil des Kampfes gegen den IS die syrische Regierung zusammen mit den Truppen aus Russland ausgeführt. Von daher wird es wohl eher um die Frage des US-Einflusses in Syrien gehen.


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