Israel hat in der Nacht vom 25. zum 26. Oktober militärische Angriffe auf Ziele im Iran, in Syrien und im Irak durchgeführt. Dies sollte als Antwort auf die iranischen Raketenagriffe gelten.
Wie der »Deutschlandfunk« berichtete, soll das israelische Militär mit Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern im Iran hauptsächlich Stellungen der Raketenproduktion, Luftabwehrsysteme und andere militärische Einrichtungen angegriffen haben. Atom- oder Ölanlagen sollen nicht attackiert worden sein, heißt es. Israels Armee soll die Mission anschließend als erfüllt bezeichnet haben.
In Syrien und im Irak sollen israelische Kampfflugzeuge militärische Stellungen angegriffen haben, die mit dem Iran verbündet sein sollen [siehe Bericht »Al Jazeera«].
Die USA sollen unterdessen F-16-Kampfflugzeuge aus Deutschland in den Nahen und Mittleren Osten überführt haben, um dort ihre Militärpräsenz zu stärken [siehe Bericht »Times of Israel«].
Nun wird debattiert, mit welchen Reaktionen aus dem Iran zu rechnen sei.
Bislang waren die Angriffe des Iran und die Gegenangriffe Israels wohlgezielt, haben aber noch keine völlige Eskalation verursacht. Es wird vielmehr ein Spannungsbogen gehalten.


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