Der öffentliche-rechtliche Rundfunk hat jährlich rund 10 Milliarden an Einnahmen

Warum gibt es keine fairen Debatten-Sendungen im GEZ-Zwangsgebühren-Rundfunk_

Obwohl der GEZ-Rundfunk rund acht Milliarden Euro an Rundfunkbeiträge bekommt und zusätzlich zwei Milliarden Euro durch Werbeeinnahmen erzielt, schafft er es nicht, eine ordentliche Debatten-Sendung hinzubekommen.

Mehr als acht Milliarden Euro erhält der öffentlich-rechtliche Rundfunk über den zwangsweise den Bürgern abgerungenen Rundfunkbeitrag. Bürger, die sich der Zahlung widersetzen, werden behördlich geahndet, landen ggf. sogar im Gefängnis wegen Beugehaft. Es gibt kaum Möglichkeiten sich dem GEZ-Zwangsbeitrag zu entziehen, außer man verliert seinen Job und ist auf Sozialleistungen angewiesen.

Zu den acht Milliarden Euro kommen noch mehr als zwei Milliarden Euro Werbeeinnahmen hinzu. Das bedeutet, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk rund zehn Milliarden Euro als jährliches Budget zur Verfügung hat. Damit ist der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk, der in Bezug auf seine Inhalte wie ein Staatsrundfunk agiert, der teuerste nicht private Rundfunk der ganzen Welt. Er verschlingt mehr Geld als die BBC.

Trotzdem ist der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht in der Lage eine ordentliche und faire Debatten-Sendung hinzubekommen. Stattdessen werden wir für viel Geld mit den typischen Talkshow-Formaten à la »Maischberger«, »Maybritt Illner«, »Anne Will« oder »Hart aber Fair« abgespeist, wo dem Sender genehme Meinungen abgebildet werden und die Moderatoren lange Redezeiten haben. Abweichende Meinungen werden in diesen Formaten schnell abgekanzelt.

Stattdessen bräuchten wir eine Debattensendung, die wie die Debatten der »Oxford Union« organisiert sind. Es gibt zwei Personen oder Gruppen mit gegenteiligen Ansichten, welche die gleiche Redezeit haben und sich rhetorisch duellieren und zum Schluss den Fragen des Publikums stellen.

Diese Sendung sind schon allen aufgrund ihrer rhetorischen Meisterstücke ein Genuss anzusehen. Vor allen Dingen: Sie sind fair. Denn ist immer eins zu eins. Und der Moderator hält sich zurück.

Sehen sie einige Beispiele HIER und die Beitragsreihe HIER.

Deutschland braucht eine neue Debattenkultur ohne Diskriminierung von Meinungen und ohne unfaire Scheindebatten.

Sven von Storch

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