CDU-Kanzler Friedrich Merz hat beim dritten Nordseegipfel in Hamburg einen ambitionierten Energie-Pakt mit mehreren europäischen Ländern besiegelt. Gemeinsam mit den Regierungschefs aus Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Norwegen und Luxemburg beschloss er einen massiven Ausbau der Offshore-Windkraft in der Nordsee, wie die "BILD-Zeitung" berichtet.
Das Vorhaben gilt auch als deutliches Signal an US-Präsident Donald Trump, der Windenergie wiederholt verspottet und eine "America first"-Politik verfolgt.
Viele Milliarden Euro, damit bis 2050 rund 100 Gigawatt erzeugt werden
Die teilnehmenden Staaten wollen die Zusammenarbeit bei Planung, Bau und Betrieb von Offshore-Windparks stark intensivieren. Dadurch sollen Projekte schneller umgesetzt, Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden. Konkretes Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 eine Offshore-Leistung von 100 Gigawatt in der Nordsee zu erreichen. Durch bessere Koordinierung und länderübergreifende Projekte könnten die Stromkosten pro Megawattstunde um bis zu elf Prozent sinken.
Milliarden-Grab? Regierungen versprechen zehntausende Jobs
Bis 2030 sollen 9,5 Milliarden Euro investiert werden. Die Pläne versprechen die Schaffung von rund 91.000 neuen Arbeitsplätzen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betonte: "In Zeiten, die zunehmend von Machtpolitik geprägt sind, steht der Nordseeraum heute im Zentrum europäischer Sicherheit, wirtschaftlicher Stärke und politischer Handlungsfähigkeit."
Unabhängigkeit von Weltmächten?
Der Pakt entstand vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und wachsender Unsicherheiten in den transatlantischen Beziehungen. Merz machte klar, dass Europa in Energiefragen unabhängiger werden müsse. Er spielte auf Trumps Haltung an, der Windkraft als "hässlich" und etwas für "Verlierer" bezeichnet und in der Grönland-Frage provozierend aufgetreten war. Merz sagte: "Was uns schon seit vielen Jahren beschäftigt: Sicherheit in der Nordsee! Das hat eine besondere Aktualität bekommen in den letzten Wochen."
Branche in der Krise: Gipfel als Möchtegern-Turbo?
Die Offshore-Windbranche steckt derzeit in Schwierigkeiten: 2025 blieben Ausschreibungen in Deutschland teilweise ohne Gebote, weil die Projekte für Investoren zu unattraktiv waren. Die Hamburger Vereinbarung soll genau hier ansetzen und durch mehr Planungssicherheit und europäische Kooperation neuen Schwung bringen, so hofft man.


Comments
Ich nehme dem Artikel nicht…
Ich nehme dem Artikel nicht einen einzigen Satz, der auf "Wahnsinn oder Verzweiflung" schließen lässt. Ganz im Gegenteil:
Es ist die einzig richtige Antwort seitens Europa den USA einmal sehr deutlich zu kontern: Wenns hart auf hart kommt, handeln wir auch gegen den Hegemon USA.
Europa zeigt klares eigenständiges Profil, zeigt eigene Strategie, zeigt eigenes Durchsetzungsvermögen auch gegen politische Hasardeure und reine Machtmenschen wie Staatsmann Trump.
Zur Freude und zum Nutzen der europäischen Energiewende.
Zum Ärger ihrer verbohrten Gegner: Eine weitere Schlappe gegen die Fossil-/ Atom-Lobby.
Gemeinsames Europäisches Selbstbewusstsein: MEGA.
- Make Europe Great Again.
- Machen wir Europa wieder großartig.
- Rendre à l'Europe sa grandeur d'antan.
- Hagamos grande a Europa otra vez.
- Rendiamo di nuovo grande l'Europa.
- Сделаем Европу снова великой.
Weiter so.
MfG, HPK
Trump und Tramps vun de Palz
Genau, Herr Klein, nur weiter so !
@Hans-Peter Klein Weiter so?…
@Hans-Peter Klein
Weiter so? Ja, aber bergab! Mit Windrädern wird Europa gar nichts erreichen, außer weiter auf dem absteigenden Ast zu setzen! Die Industrie braucht keinen Flatterstrom mit schwankender Netzfrequenz! Die Physik setzt dem Wahnsinn der Windrad-Euphorie definitiv Grenzen! Wer anderes behauptet, sollte sich erst einmal mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten auseinandersetzen!
https://www.youtube.com/watch?v=hjxXulp_QOQ
Rückkehr in die Dino-Saurier-Zeit
Die Insulaner dürfte diese Entwicklung auch erfreuen - NIEMAND will mehr dort Grundstücke
kaufen.
Ansonsten muss ich Trump vollkommen Recht geben. Zickige Kinder regieren Europa.
Also noch ein Milliardengrab…
Also noch ein Milliardengrab! Als ob nicht die Milliardengräber für fremdbefohlene Rüstung, Immigration, sonstige Klimaschikanen, überteuerte Energie aus den USA, Garantien für die EU und Unterstützung der Ukraine schon reichen würden ...
Und wenn dann so ab 15 Jahren die Windräder nach und nach schrottreif werden, stehen sie noch lange als moderne Grabsteine in der Nordsee weil kein Geld da ist für Abbau und Endlagerung.
Das nennt man dann "nachhaltig".
@ Werner HillWie stehen denn…
@ Werner Hill
Wie stehen denn all die abgeschalteten uralten Atommeiler seit Jahren 'rum ?
Wie steht denn all der angesammelte Atommüll in diversen Zwischenlagern seit Jahren 'rum ?
Zur Erinnerung:
- AKW Greifswald wird seit den '90ern zurück gebaut, die Reste stehen da 'rum.
- AKW Mülheim-Kärlich, niet- und nagelneu erbaut aber nie in Betrieb gegangen, wird nun zurück gebaut.
Würden sämtliche dieser Kosten auf den Strompreis umgerechnet, sie werden stattdessen von der Allgemeinheit getragen, hätte Atomenergie nie den Hauch einer Chance gehabt.
MfG, HPK
Hätten unsere ausländischen …
Hätten unsere ausländischen "Freunde" es zugelassen, daß wir vorhandene AKW weiter betreiben und die Technik weiterentwickeln, wären es die Windräder, die nie den Hauch einer Chance gehabt hätten, und wir hätten wesentlich niedrigere Strompreise und zuverlässigen Strom.
Hätten unsere auslänischen "Freunde"..
Über die Entscheidung unserer ausländischen "Freunde" hat doch unser "Wirtschaftsminister" Habeck Freudentänze aufgeführt wie ein Besessener. Den konnte keiner bremsen.
Pino mach halblang!!! Die…
Pino mach halblang!!!
Die Problemlösung: NS 2 reparieren und günstige Energie aus Rußland und deinen Rücktritt!!!
Wolodja21La@web.de
DIE CDUCSU IST EINE GRÜNE PARTEI:
1. grüner ÖKOSOZIALISMUS 2. FÖRDERUNG DES ISLAMISMUS
"Die Spielregeln"
Aha, die Deutschen zusammen mit den anderen EU - Nazis wollen es den schon immer und lange vor Trump hochgradig exzeptionalistischen USA "so richtig zeigen." Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht!
„Die Nordsee soll weiter mit…
„Die Nordsee soll weiter mit Windparks zugepflastert werdenWahnsinn oder Verzweiflung? Merz schließt Nordsee-Windkraft-Pakt gegen Trump“ ... „Die Hamburger Vereinbarung soll genau hier ansetzen und durch mehr Planungssicherheit und europäische Kooperation neuen Schwung bringen, so hofft man“!!! ...
Ja mei: „Also begann Zarathustras Untergang“: https://genius.com/Friedrich-nietzsche-also-sprach-zarathustra-kapitel-1-35-annotated
Diesmal braucht die Ukraine…
Diesmal braucht die Ukraine keine Taucher.
März
März als Insolvenzverwalter zu bezeichnen, wird den Tatsachen nicht gerecht. Ein Insolvenzverwalter versucht meist für die Gläubiger noch etwas zu retten. März dagegen sprengt den Rest, damit überhaupt nichts mehr übrigbleibt.
Die Enkel von März sitzen eines Tages in den Talkshows und lassen sich über den größten Versager in der deutschen Geschichte befragen. Mit diesem Urteil wird März in den Geschichtsbüchern auf Dauer verewigt. Also mir wäre das peinlich. Heute schon wäre ich auf meinem Ruf danach bedacht, aber das scheint dem auch egal zu sein.
Windräder brauchen Diesel…
Windräder brauchen Diesel und Mineralöl für den Betrieb – Fake News oder Wahrheit?
https://www.agrarheute.com/energie/strom/windraeder-brauchen-diesel-mineraloel-fuer-betrieb-fake-news-wahrheit-638237
Fakt ist jedoch: Windräder brauchen zum Betrieb eigentlich keinen Diesel – aber dafür reichlich Schmieröl. Windturbinen verbrauchen erheblichen Mengen an Schmiermittel aus Mineralölen.
Diese Schmierstoffe werden im Rotor, im Getriebe, im Generator, in der Turmlagerung, bei den Seilwinden und sogar in den Elektromotoren eingesetzt.
Immer wieder tauchen Berichte auf, das Windkraftanlagen bei Flaute oder auch bei Frost mit Diesel betrieben werden. Ganz falsch ist das offenbar nicht, wenn auch nicht typisch.
Wahr ist jedenfalls: Alle Windturbinen brauchen reichlich Schmierstoff aus Mineralöl, um sich zu drehen. Ohne Mineralöl also keine Windkraft. ALLES LESEN !!
Die Müllberge aus Windrädern…
Die Müllberge aus Windrädern werden immer größer: Doch wohin mit dem Schrott?
https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/die-muellberge-aus-windraedern-werden-immer-groesser-doch-wohin-mit-dem-schrott-4274168
Aktuelle Zahlen der Bundesregierung beweisen, welche enormen Abfallmengen durch die Windkraft entstehen. Der politische Streit um die Entsorgung hat längst angefangen.
Nach etwas mehr als 20 Jahren müssen ältere Windkraftanlagen in der Regel ausgetauscht werden – abgenutzt, nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand oder einfach zu klein.
Wie groß die Dimensionen des Abbaus von Windkraftanlagen sind und welche riesigen Berge an Abfall dadurch entstehen, geht jetzt aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor.
Demnach seien im vergangenen Jahr bis November 415 Windkraftanlagen an Land zurückgebaut worden. Insgesamt seien seit 2020 bei 2.351 Anlagen an Land Rückbauten registriert worden.
Hinsichtlich der zu erwartenden Abfallmengen aus dem Rückbau von Windenergieanlagen verweist die Bundesregierung auf eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2022.
Darin heißt es, dass bis 2040 kumulativ zwischen 326.000 und 430.000 Tonnen Abfälle von glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) aus reinen GFK-haltigen Rotorblättern in Deutschland anfallen.
AfD erklärt: Bundesregierung zeigt sich ignorant
„Seit Jahren ist bekannt, dass die karbon- und glasfaserverstärkten Kunststoffe kaum wiederzuverwerten sind. ALLES LESEN !!
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