Peinlicher Wahlwerbespot greift CDU und AfD an

Wahlwerbung_ Schon wieder Ärger für Faeser

Ein Wahlwerbespot der SPD in Hessen ging nach hinten los. Man versuchte, die AfD als rechtradikale Kraft darzustellen und die CDU in ihre Nähe zu rücken. Nun hat man ihn wieder zurückgezogen.

Freie Welt

Die SPD in Hessen musste einen aufwendig gestalteten Wahlwerbespot wieder zurückziehen [siehe Bericht »Tagesspiegel«]. In dem Werbespot wurde der CDU-Kandidat Boris Rhein angegriffen. Ihm wird immer wieder Nähe zur AfD vorgeworfen, er würde sich nicht klar distanzieren, keine Brandmauer aufbauen.

Es wird das Bild des Thüringischen AfD-Politikers Björn Höcke eingeblendet und dann darauf hingewiesen, dass bei einer Abstimmung die CDU und AfD in Thüringen gemeinsam abgestimmt haben.

Nicht nur, dass die Darstellung der AfD in diesen Spot völlig neben der Spur ist. Auch die Art und Weise, wie Boris Rhein künftiges Verhalten unterstellt wird, ist völlig an den Haaren herbeigezogen.

Am Ende hinterließ der Wahlwerbespot, bei dem Nancy Faeser selbst nur am Ende ihrer antifaschistischen Botschaft erscheint, einen solche bitteren Beigeschmack, dass die SPD ihn wieder zurückzog. Auch Faeser distanzierte sich schließlich davon. Der Spot sei nicht ihr Stil, meinte sie.

 

 

Sven von Storch

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