Merz wird mit seinen Versprechungen scheitern

Wahlverlierer SPD stellt Bedingungen für Regierungsbildung

Schon jetzt fangen die Sozialdemokraten an, Bedingungen für eine Regierungsbeteiligung zu stellen. Sie werden den Kurs einer Merz-Regierung maßgeblich mitbestimmen, insbesondere, wenn Merz der SPD das Innenministerium überlässt und Nancy Faeser im Amt bleibt.

Freie Welt

Friedrich Merz und Markus Söder haben etwas gemeinsam: Sie wechseln ihre Positionen und Aussagen wie andere Leute täglich ihre Unterwäche. Welches Meinungskostüm zieh ich mir heute an?

Mal verspricht Merz hartes Vorgehen an den Grenzen, dann rudert er wieder zurück, dann verschärft er seine Aussagen wieder, dann rudert er erneut zurück.

Klar ist: Merz hat nur dann eine Chance auf eine Kanzlerschaft, die vier Jahre lang hält, wenn er mit der SPD koaliert.

Und damit sind wir schon beim Kern des Problems: Die SPD ist DER Verlierer der Wahl. Sie mehr als 9 Prozent ihrer Wähler verloren. Keine andere Partei wurde so abgestraft.

Und trotzdem wird sie an der Regierung bleiben. Wie Roger Köppel es sinngemäß ausdrückte: Die Bürger in Deutschland wählten Mitte-Rechts und bekommen Mitte-Links.

Man wird die SPD einfach nicht los.

Schon jetzt fangen die Sozialdemokraten an, Bedingungen für eine Regierungsbeteiligung zu stellen. Sie werden den Kurs einer Merz-Regierung maßgeblich mitbestimmen, insbesondere, wenn Merz der SPD das Innenministerium überlässt und Nancy Faeser im Amt bleibt.

Damit bleibt auch in Zukunft die AfD als einzige konsvervativ-bürgerliche Alternative übrig.

Sven von Storch

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