Nachdem eine Reihe von Demokraten angekündigt haben, 2020 gegen Donald Trump antreten zu wollen, wird eifrig spekuliert, wer denn die besten Chancen habe. Ganz oben steht sicherlich Bernie Sanders. Aber Vielen gilt er als zu alt. Außerdem ist er weiß und männlich. Das kann man nicht gut gegen Donald Trump kontrastieren.
Neben dem Afro-Amerikaner Cory Booker sticht vor allem die farbige Kamala Harris aus Kalifornien hervor. Sie wird schon als »weibliche Obama« gefeiert [siehe Bericht »Tagesspiegel«]. Bei ihrem Wahlkampfauftakt kurz nach ihrer Kandidatur-Verkündung in ihrer kalifornischen Heimatstadt Oakland waren 20.000 Menschen anwesend. Zum Vergleich: Bei Obamas Auftakt nach der Kandidatur-Ankündigung in Illinois im Jahre 2007 wollten ihn »nur« 15.000 Menschen sehen. Ob das ein Signal ist? Der »Spiegel« feiert schon jetzt Kamala Harris als »perfekte Gegnerin für Trump«.
Die 54-jährige Senatorin ist die Tochter eines aus Jamaika stammenden Wirtschaftsprofessors und einer aus Indien stammenden Ärztin. Bevor sie Senatorin wurde, war sie »Attorney General« von Kalifornien. Die progressive Demokratin steht für Abtreibung und Pro-Choice und eine Politik der offenen Familienwerte. Beim Thema Immigration ist sie eine Kritikerin der Politik von Donald Trump und tendiert zu einer freizügigeren Einwanderungspolitik.
Die US-Mainstream-Medien scheinen jedenfalls von ihr begeistert zu sein. Stellt sich die Frage, ob auch der Bevölkerungsdurchschnitt in den USA dieser Begeisterung folgen kann. Denn die US-Mainstream-Medien waren einst auch von Hillary Clinton begeistert. Das Ergebnis kennen wir.


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