Immer mehr Jugendliche sehen sich »based« statt »woke«. Sie stehen auf lieber auf Fakten als auf Ideologie. Ihr Weltbild ist »based in fact« statt auf einem rosaroten ideologischen Luftschloss basierend. Sie sind unabhängig, freiheitlich, wollen sich nicht vorschreiben lassen, was sie zu denken oder zu sagen haben.
Und sie lieben die sanfte Provokation, die manchmal mehr Reaktion hervorruft als das Schreien und Brüllen der Antifa. Das hat man jüngst in Mecklenburg-Vorpommern gesehen, wo eine 16-jährige Schülerin eine heftige Reaktion seitens des Schuldirektors auslöste und die Polizei auf den Plan rief. Ihr »Vergehen«: Sie verbreitete im Netz, dass Deutschland Heimat sei und nicht nur ein Fleck auf der Landkarte. Und überhaupt hätten Deutschland und die Schlümpfe etwas gemeinsam: Sie seien blau, was natürlich eine Anspielung auf die AfD ist.
Auf YouTube, TikTok, Instagram und vielen anderen sozialen Kanälen des Internets kämmen diese Jugendlichen den Mainstream gegen den Strich. Sie sind keine Regenbogen-Aktivisten, keine Klimahüpfer und keine Demo-gegen-Rechts-Teilnehmer. Sie verweigern die Gendersprache und machen sich darüber lustig. Sie reagieren mit Humor und Spott auf die gesellschaftlichen Mainstream-Trends und kritisieren die Ampel-Regierung.
Und sie stehen zu traditionellen Werten. Sie erkennen den Wert der klassischen Familie und träumen davon, es später auch einmal so zu tun, nämlich eine normale Familie zu gründen. Sie sehen die Wichtigkeit und den Wert einer funktionierenden Wirtschaft und wollen nicht, dass die Ampel-Regierung den Wirtschaftsstandort Deutschland zerstört.
Wer weiß, vielleicht sind sie die Hoffnung der echten Demokratie gegen den ideologischen Totalitarismus.


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