Man müsse pragmatische Formen des Umgangs finden

Virologe Prof. Streeck gegen dauerhaften Corona-Alarmzustand

»Der Gedanke setzt sich langsam durch, dass wir einen pragmatischen Umgang mit der Pandemie brauchen, um mit dem Virus leben zu lernen. Dagegen ist der dauerhafte Alarmzustand ermüdend und nicht erfolgreich.«

Während Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die Scholz-Regierung weiterhin die Panik-Trommel rühren und Verunsicherung in der Bevölkerung verbreiten, gibt es auch Stimmen der Vernunft, die für eine rationale Betrachtung der Entwicklung werben.

Der Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck, der auch dem Expertenrat der Bundesregierung angehört, hat sich Medien-Berichten (siehe Bericht »n-tv«) zufolge für einen pragmatischen Umgang mit der Pandemie ausgesprochen:

»Der Gedanke setzt sich langsam durch, dass wir einen pragmatischen Umgang mit der Pandemie brauchen, um mit dem Virus leben zu lernen. Dagegen ist der dauerhafte Alarmzustand ermüdend und nicht erfolgreich.«

Dass man eine dauerhafte pragmatische Lösung finden müsse, zeigen auch die Entwicklungen in Israel. Trotz einer hohen Impfquote steigen dort die Infektionszahlen [siehe Bericht »T-Online«].

Sven von Storch

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