Nach einer repräsentativen Umfrage der OECD sorgen sich rund 76 Prozent der Befragten zwischen 18 und 70 Jahren um ihre Zukunft im Alter, um ihre Rente oder Pension [siehe Bericht »n-tv«]. 78 Prozent der Befragten in Deutschland finden, dass die Bundesregierung mehr helfen solle, damit die einzelnen Bürger besser abgesichert seien. Rund dreiviertel der Deutschen meinen, dass man zum sozialen Ausgleich Reiche mehr besteuern müsste, um die Ärmeren zu unterstützen. Allerdings geben die meisten Deutschen auch zu, dass man selbst tiefer in die Tasche greifen muss, um für seine Zukunft vorzusorgen.
Die Zukunftssorgen plagen die Deutschen mehr als die Bürger in den meisten anderen OECD-Ländern. So hat jeder vierte Deutsche Angst vor Altersarmut [siehe Bericht der »WiWo« von 2018]. Dies war nicht immer so. Vor zwei bis drei Jahrzehnten hatten die Bundesbürger weitaus weniger Zukunftsängste.


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