[VIDEO: Siehe Interview der schweizerischen »Weltwoche« mit Beatrix von Storch HIER]
Während in den deutschen Mainstream-Medien die Alternative für Deutschland (AfD) regelmäßig als »Skandalfall« diffamiert und verunglimpft wird, hat sich der Chef-Redakteur der schweizerischen »Weltwoche«, Roger Köppel, auch dem Weg nach Berlin gemacht, um sich ein eigenes Bild zu machen. In Berlin traf er die stellvertretende AfD-Fraktions-Chefin Beatrix von Storch zu einem Interview.
Beatrix von Storch spricht im Interview unter anderem über ihre Herkunft, über ihre adlige Familie und über ihr bürgerliches Leben, in dem sie sich für eine bürgerliche und vernunftorientierte Politik einsetzt. Ihre Familie gibt ihr ein Gefühl der Verantwortung, sich für die Heimat und klare Werte einzusetzen.
Schon als Studentin habe sie sich für Politik interessiert und sich engagiert und zusammen mit Gleichgesinnten den Verein »Studenten für den Rechtsstaat« gegründet, weil sie viele Probleme auf Deutschland und dessen Rechtsstaatlichkeit zukommen sah. Sie habe schon damals festgestellt, dass die Politik völlig verantwortungslos viele Probleme schleifen ließ. So sei viel zu spät auf das Problem des demographischen Wandels eingegangen, für den nun die kommenden Generationen aufkommen müssen. Andere wichtige Themen waren die Gewaltenteilung und unabhängige Gerichte und wie nach der Wiedervereinigung mit dem Thema der Enteignungen durch die DDR umgegangen wurde.
Über all die Jahre ist schließlich eine neue Partei entstanden, die jetzt im Bundestag, im EU-Parlament und in vielen Länderparlamenten sitzt: die AfD. Einer der Hauptgründe für die Gründung der AfD war die Euro-Rettungspolitik der Merkel-Regierung. Ein wichtiger Pfeiler der AfD-Politik war zudem immer der Einsatz für mehr Volksentscheide nach Schweizer Vorbild.
Das Themenfeld wurde dann immer breiter und umfasst viele Bereiche, die von anderen Parteien gemieden werden. Auch Themen wie der Schutz der traditionellen Familie und die linke Gender-Politik sind wichtige Themen.
Sich selbst verortet Beatrix von Storch im liberal-konservativen Politikspektrum. Sie fühlt sich als Patriotin und als Verfechterin der traditionellen christlichen Werte. Diese Werte sieht sie von den anderen Parteien nicht mehr vertreten. Ziel sei es, das Land und seine Kultur zu erhalten.
Die AfD stehe, so von Storch, für Werte, die lange Zeit als völlig normal angesehen wurden. Man stehe für vernünftige Realpolitik in Fragen der Wirtschaft, Energie und Rechtspolitik und lasse sich ideologisch vor keinen Karren spannen.
Den Vorwurf, die AfD sei »rechtsextrem«, lehnt Beatrix von Storch ab. Das sei »totaler Quatsch«. Vielmehr sei die Abkehr der linken Ideologien von den normalen Lebensrealitäten extrem. Wer jeden politischen Gegner mit der Nazikeule angehe, der zeige nicht nur, dass ihm die Sachargumente ausgegangen sind, sondern der verharmlost auch die Verbrechen der Nationalsozialisten.
Die AfD will sich basisdemokratisch den Sorgen der Bürger widmen und ist bereit Verantwortung zu übernehmen. Es gehe um die Existenz unseres Landes.
[VIDEO: Siehe Interview der schweizerischen »Weltwoche« mit Beatrix von Storch HIER]


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