Wie sollen sich die Soldaten und Soldatinnen fühlen, wenn sie ständig eine Person als Minister vor die Nase gesetzt bekommen, die keinerlei Erfahrung mit Verteidigungspolitik und Militärwesen hat? Nach Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer kommt mit Christine Lambrecht schon wieder eine Frau ins Verteidigungsministerium. Man mag sich fragen: Warum soll ausgerechnet DIESES Amt immer von Frauen besetzt sein? Hat das einen tieferen Sinn, außer jenen, ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen?
Noch viel schwerer wiegt aber die Kritik, dass immer wieder Personen ohne jede Vorkenntnis und Erfahrung auf dieses Amt gehoben werden. Dabei hat die Bundeswehr schon so manche Krise überstehen müssen. Der Afghanistan-Einsatz war eine Folge von Desastern. Die Ausrüstung der Bundeswehr ist mangelhaft, um es mal vorsichtig auszudrücken. Die Auslandseinsätze sind oft fragwürdig.
Hier wäre es an der Zeit, jemandem das Amt anzuvertrauen, der die Sorgen, Nöte und Probleme der Bundeswehr aus eigener langjähriger Erfahrung kennt und bereits Konzepte ausgearbeitet hat, diesen Problemen zu begegnen. Doch die Ampel-Koalition hat diese Herausforderung nicht angenommen. Parteipolitik war wieder wichtiger, als die Bundeswehr auf eine solide Basis zu stellen.


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