Wie die »Bild«-Zeitung berichtete, nimmt der Antisemitismus unter radikalisierten und fundamentalistischen Muslimen in Deutschland zu. Dies gab das Bundesamt für Verfassungsschutz bekannt.
Für 2017 wurden mehr als 100 antisemitische Vorfälle registrierte, die einen islamischen oder islamistischen Hintergrund haben sollen. Dazu gehören wohl auch antizionistsche Predigten von Imamen, antisemitische oder antijüdische Graffiti, verbale Hass-Attacken und Beleidigungen. Auch körperliche Angriffe auf Juden soll es gegeben haben.
Der Bericht spricht von großen Herausforderungen für das friedliche Zusammenleben. Viele Migranten mit muslimischen Hintergrund stammen in ihren Heimatländern aus Milieus, wo Antisemitismus und Judenhass normaler Umgangston sein. Schon Kinder würden mit solchen Einstellungen aufwachsen.
Die »Bild«-Zeitung zitiert den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, der vor den Folgen an den deutschen Schulen warnt, mit folgenden Worten:
»In der Tat ist der nicht nur verdeckte, sondern teilweise sogar offene Antisemitismus, den bestimmte Gruppen islamischer Jugendlicher in die Schulen tragen, ein brennendes Problem, vor dem sich die Politik viel zu lange weggeduckt hat.«
Es muss hervorgehoben werden, dass es sich bei den antisemitischen radikalen Muslimen um eine Minderheit handelt.


Add new comment