Kaum ist die Gründung der Werteunion als eigene Partei beschlossen, kommt heraus, dass Hans-Georg Maaßen in der Datei des Verfassungsschutzes als »Rechtsextremist« aufgeführt wird.
Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins »Kontraste« und des Nachrichtenportals »t-online« hat der Verfassungsschutz den eigenen ehemaligen Präsidenten, Dr. Hans-Georg Maaßen, als Rechtsextremist im Informationssystem abgespeichert.
Das bedeutet: Unter dem neuen Chef Thomas Haldenwang wird der alte Chef wie ein »Rechtsextremist« beobachtet. Es solle bereits eine umfangreiche Sammlung an Material vorliegen, berichtet die Nachrichtenseite der ARD-Tagesschau.
Maaßen ist geschockt über diese Tatsache. Gegenüber »Tichys Einblick« erklärte er, die Vorwürfe gegen ihn seien substanzlos und ungerechtfertigt. Das Vorgehen sei ein Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung durch die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).
Die Vorwürfe gegen ihn klingen zum Teil absurd und zeigen, wie wenig ausreicht, um bereits als Rechtsextremist eingestuft zu werden.
Liegt hier die Motivation vor, die Werteunion schon von Beginn an zu diffamieren, weil sie sich als möglicher Koaltionspartner der AfD vorgestellt hat?
Die Presse ist bereits dabei, Kanonaden an Artikeln auf Maaßen und die Werteunion abzufeuern.
Die mediale Schlammschlacht vor den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg und vor der Europawahl scheint weiter zu eskalieren.


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