Brandmauer-Konzept sei gescheitert

Verband der Familienunternehmer verabschiedet sich von der Brandmauer zur AfD

Der Hauptgeschäftsführer erklärte, die Brandmauer zur AfD der meisten Verbände habe nichts gebracht. Man sei offen für kritischen Dialog. Besonders in Ostdeutschland gibt es immer mehr Unternehmensführer, die offen mit der AfD sympathisieren.

Brandmauer zur AfD fällt

Wie "Apollo News" berichtet, erklärt der Verband der Familienunternehmer (ca. 6.500 familiengeführte Unternehmen, darunter BMW und Oetker) die "Brandmauer" zur AfD für gescheitert und verabschiedet sich davon auch auf Bundesebene.

"Brandmauer zur AfD hat nichts gebracht"

Der Hauptgeschäftsführer Albrecht von der Hagen erklärte gegenüber "The Pioneer": "Diese Brandmauer zur AfD – auch auf Bundesebene, die von den meisten Verbänden bislang aufrechterhalten wurde – hat nichts gebracht."

Man wolle nun den Dialog suchen. Konkret wurde beispielsweise der wirtschaftspolitische AfD-Sprecher Leif-Erik Holm erstmals zum Parlamentarischen Abend des Verbands eingeladen. Er berichtet von intensiven Gesprächen vor Ort.

Trotz Kritik wird Dialog gesucht

Zwar übte von der Hagen auch Kritik am AfD-Wirtschafts- und Sozialprogramm: Sie sehe er die AfD-Forderung nach starker häuslicher Kinderbetreuung durch Mütter anstelle von Kitas als Versuch, Frauen wieder "an den Herd" zu drängen und aus der Arbeitswelt zu verdrängen, was wirtschaftlich und gesellschaftlich seiner Meinung nach nicht tragbar sei. Auch die Rentenvorstellungen der AfD kritisierte er. Aber die Bereitschaft zum Dialog und zur Diskussion mit der AfD ist immerhin schon einmal vorhanden.

Besonders in Ostdeutschland sympathisieren immer mehr Geschäftsführer und Unternehmenschefs mit der AfD

In Ostdeutschland (besonders Sachsen und Thüringen) war die Einladung von AfD-Politikern zu Veranstaltungen des Verbands schon länger freigestellt. Ein sächsischer Unternehmer berichtet, dass dort inzwischen "wirklich jeder Zweite" der Geschäftsführer mit der AfD sympathisiere.

AfD profitiert vom Einflussverlust der FDP

Zusätzlich profitiere die AfD vom Einflussverlust der FDP: Bei der Bundestagswahl 2025 wechselten 900.000 ehemalige FDP-Wähler zur AfD, weil sie sich von ihr wirtschaftsliberale Akzente erhoffen.

Sven von Storch

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Kommentare

Eine unpassende Anfrage: Was geschähe, wenn die C-Parteien die Brandmauer fallen ließen,um eine "bürgerliche Regierung" mit der AfD zu bilden? Erstens müßte die AfD außenpolitisch der Aggressionspoliik gegen Rußland zustimmen, innenpolitisch der Auflösung des deutschen Volkes durch das Konzept der Multiethnisierung, nur daß dann ein paar ausländische Straftäter mehr als bisher remigratisiert würden. Gemeinsam würde man einen Abbau des Sozialstaates in Angriff nehmen, die Besserverdiener also entlasten zu Lasten der "kleinen Leute". Diese liberale Antisozialpolitik würde dafür führen, daß die AfD im Osten wahrscheinlich 75 Prozent ihrer Wähler verlieren würde, im Westen vielleicht 50 Prozent, bis sie so weitermachend das Niveau der FDP erreichen werden würde als die Partei der Besserverdiener!

Anbei:Der einstige Generalsekretär der CDU, Herr Geißler war der Vordenker der Multikultiideologie, nicht Linke oder Grüne! 

   

Ekkehardt Fritz Beyer

17.11.2025 | 15:25

... „Besonders in Ostdeutschland gibt es immer mehr Unternehmensführer, die offen mit der AfD sympathisieren.“ ...

Jedoch: Längst wird auch im Westen bemerkelt, was das Leben unter dem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich als Kanzler nichts als verlogen-göttliches bedeutet!!! 

Was natürlich auch m. E. nicht folgenlos bleiben kann https://egon-w-kreutzer.de/koalition-am-ende, denn die „Merz-CDU" hat die Demokratie in Deutschland wie nie da gewesen beschädigt!!! https://www.spd-schleswig-holstein.de/2025/01/29/die-merz-cdu-hat-die-demokratie-in-deutschland-wie-nie-da-gewesen-beschaedigt/

Allerdings: Koaliert die SPD nicht auch deshalb – ganz besonders auf Bundesebene - mit der CDU https://rtde.team/europa/261931-selenskij-berater-russland-schuld-am/ incl. ihrem Roderich https://wassersaege.com/blogbeitraege/kiesewetter-macht-wie-immer-schlechtes-wetter/, weil es wahrscheinlich ohnehin in Kürze zum Volksaufstand könnte??? https://uncutnews.ch/regierung-verweigert-daten-zu-moglichen-impfstoff-risiken-was-zu-beunruhigung-oder-wut-fuhren-konnten-was-der-telegraph-enthullt-betrifft-auch-andere-lander/  

"Brandmauer hat nichts gebracht" - was für eine dümmliche Aussage!

Was hätte denn die Brandmauer bringen sollen, außer noch mehr Fremdherrschaft?

Gerade mittelständische Unternehmer sollten doch von Anfang an das böse Spiel der Deutschlandabschaffer durchschaut und bekämpft haben!

Oder mußten sie geschäftliche Sanktionen befürchten, wenn sie nicht wenigstens zum Schein "mitgespielt" hättten?

Einfach dumm ,wenn man erst die Erfahrung braucht um zu begreifen ,was über 50%des Volkes längt begriffen haben !

Wo bleibt der normale Menschenverstand ? Zumal die "Demokratie ,die man doch leben will ? 

Oder hat jeder seine eigene (EGO)-Demokratie ,wie diese des Steinemeiers ,der sich selbst Steine in den Weg gelegt hat ?

Ich hoffe nur ,dass nun Taten folgen und der Karren der Ideologieparteien noch rumgerissen werden kann ? 

Milliarden sind verloren und viele Unternehmer weg .Wenn Vertrauen misbraucht wird ,wird es unter Umstände Generationen brauchen ,aber vermutlich ging es zu vielen zu gut ,dass ein Umdenken erst folgt ,wenn die Kacke am Dampfen ist ?

Im Umkehrschluss bedeutet das, daß die Unternehmer bislang durchaus sich vorstellen konnten, eine Politik gegen die AFD zu unterstützen.  Ich finde das einfach nur erbärmlich welche demokratische  Bildung im Unternehmertum vorherrscht. Zieht man in Kalkühl das sie auch strategisch denken müssen, ich kann auch sagen opportunistisch, dann sehen sie jetzt ein, daß mit der Brandmauer kein Blumentopf zu gewinnen war und zukünftig nicht zu gewinnen sein wird. Weil der Schaden im Gedankengut der Menschen mit dieser Brandmauerideologie noch länger nachwirken wird, kann die offizielle Politik, mit den gleichen Drahtziehern an der Spitze,  eben nicht so schnell umschwenken ohne sich lächerlich zu machen. Das muss einfach mit ein paar Geburtsschmerzen einhergehen. Was heißt das nun ? Die Unternehmer sind kein Garant oder sogar Wächter für die Demokratie. Waren sie auch geschichtlich noch nie. Irgendwie auch verständlich. Insofern ist die Entwicklung in der Unternehmerschaft zwar als erfreulich  zu bemerken. Den politischen Umschwung müssen nach wie vor die Menschen  in ihrer Masse , mit ihrem Votum herbeiführen.

Auch ich als Unternehmer erwäge schon länger, meine gewaltigen Sympathien für die AfD nun offen auszuhängen auf meinen Webseiten. Es fehlt nicht mehr viel und 1000e Kunden und Follower erfahren das. Macht einfach alle mit, denn was Bohlen hier kann, das kann doch eigentlich JEDE/R. So wird eine Lawine draus, um die letzten Lemminge zur Umkehr zu bewegen.

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